Expertinnen und Experten der
Kultusministerkonferenz (KMK) raten dazu, aus der Ukraine
geflüchtete Kinder und Jugendliche möglichst schnell in Kitas und Schulen unterzubringen. In den Einrichtungen könnten sie
Deutsch lernen, ihren Bildungsweg fortsetzen,
Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen und
Hilfe bei der Bewältigung möglicher Traumata erhalten, sagt Olaf Köller, Co-Vorsitzender der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der KMK.
Zuletzt hatte es Diskussionen darüber gegeben, ob ukrainische Kinder und Jugendliche schnell in das deutsche Bildungssystem integriert oder eher
nach ukrainischem Vorbild betreut und beschult werden sollten, damit ihre
kulturelle Identität erhalten bleibt.