Angesichts der Gefahr für die ukrainischen Atomkraftwerke durch den Krieg unterstützt die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) das Land nun mit zusätzlicher Ausrüstung. IAEA-Direktor Rafael Grossi sei in die Ukraine gereist, um mit den verantwortlichen Stellen entsprechende Schritte zu beraten, teilt die IAEA mit. "Wir müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass sie weiterhin sicher und geschützt betrieben werden können, um das Risiko eines nuklearen Unfalls zu verringern", so Grossi.
Die IAEA habe detaillierte Pläne für die Sicherheitshilfe für die Nuklearstandorte der Ukraine ausgearbeitet, zu denen 15 Kernkraftwerke in vier Anlagen sowie der Standort Tschernobyl gehörten. Dort befänden sich nach dem Unfall von 1986 Einrichtungen zur Entsorgung radioaktiver Abfälle.