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FIFA will Russland für Fußball-WM suspendieren

15:33
28.02.2022
Der Fußball-Weltverband FIFA will Russland nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wegen der Invasion in die Ukraine von seinen Wettbewerben suspendieren. Damit dürfte die Nationalmannschaft aus Russland nicht an den WM-Playoffs im März und auch nicht an der Weltmeisterschaft in Katar am Jahresende teilnehmen.

Michael Rabba

Bundesforschungsministerium friert Zusammenarbeit mit Russland ein

15:10
28.02.2022
Das Bundesforschungsministerium hat seine Zusammenarbeit zu Russland auf Eis gelegt. Das teilte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger am Montag in Berlin mit. „Mein Ministerium hat leider - und ich betone leider - die langjährige Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung mit Russland gegenwärtig stoppen müssen. Wir frieren jede laufende und geplante Maßnahme ein und überprüfen sie kritisch“, erklärte die Ministerin am Nachmittag zum Auftakt einer Pressekonferenz zum neuen Weltklimabericht IPCC.

Stark-Watzinger erklärte, dass die russische Führung durch ihre Aggression „selbst aus der internationalen Gemeinschaft ausgestiegen“ sei. „Unsere Solidarität gilt der Ukraine und den Menschen im Land, die so viel Leid ertragen müssen“, sagte die FDP-Politikerin. Mehrere Hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hätten einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie ein Ende des Krieges fordern. „Überall auf der Welt, auch in Russland, zeigt sich, dass die Menschen mit dem Angriffskrieg Russlands nicht einverstanden sind“, so die Ministerin

Michael Rabba

Baerbock zurückhaltend zu schnellem EU-Beitritt der Ukraine

14:55
28.02.2022
Außenministerin Annalena Baerbock hat sich trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine zurückhaltend zu einem raschen EU-Beitritt des Landes geäußert. Allen sei bewusst, „dass ein EU-Beitritt nichts ist, was man in einigen Monaten vollzieht“, sagte die Grünen-Politikerin am Montag nach einem Treffen mit ihrem slowenischen Kollegen Anže Logar in Berlin. Vielmehr ziehe ein solches Vorhaben einen intensiven und tiefgreifenden Transformationsprozess mit sich.

Zugleich betonte Baerbock: „Die Ukraine ist Teil des Hauses Europa.“ Die Europäische Union sei immer ein Haus gewesen, dessen Türen offen waren. Von Seiten der EU gebe es hier keine Abschottung. Die Außenministerin ergänzte, es gebe über die EU hinaus viele europäische Institutionen, die gemeinsam für Frieden und Sicherheit auf dem europäischen Kontinent sorgen würden.

Logar sagte, eine europäische Perspektive für die Ukraine könne den Bürgern des Landes einen zusätzlichen Grund geben, das europäische Wertesystem zu verteidigen. In der Ukraine werde dieses System mit dem Blut der Ukrainer verteidigt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor angesichts des russischen Angriffskriegs auf einen EU-Beitritt seines Landes gepocht. „Wir wenden uns an die EU zur unverzüglichen Aufnahme der Ukraine nach einer neuen speziellen Prozedur“, sagte er. „Ich bin überzeugt, dass das gerecht ist. Ich bin überzeugt, dass wir das verdient haben.“ Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach sich am Sonntag für einen Beitritt der Ukraine aus.

Michael Rabba