Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will allen ukrainischen Schülern, die kurz vor dem Abschluss stehen, diesen in Deutschland ermöglichen. Der „taz am wochenende“ sagte sie: „Ich wünsche mir, dass alle Schüler, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, diesen Abschluss auch in Deutschland machen können. Denn er ist Grundvoraussetzung, um eine Berufsausbildung oder ein Studium aufnehmen zu können. Das sollten wir ihnen unbedingt ermöglichen.“ Sie sei dazu im Gespräch mit ihren ukrainischen Amtskollegen und den Ländern. Es gebe noch viele Details zu klären - etwa, wer die Abschlussprüfungen koordiniere und sie abnehme. Es geht dabei um ukrainische Abschlüsse.
Stark-Watzinger sprach sich auch dafür aus, ukrainische
Lehrer, die nach Deutschland geflüchtet sind, rasch in den Schuldienst zu integrieren. „Wir müssen jetzt die Berufsabschlüsse von ukrainischen Lehrern schnell anerkennen.“ Eine Möglichkeit seien auch sogenannte Hybridmodelle. Dabei könnten sie sofort als vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt werden und fehlende Qualifikationen berufsbegleitend nachholen.