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Ukraine-Flüchtlinge ziehen in Königsschloss in den Niederlanden ein

17:02
25.04.2022
32 Flüchtlinge aus der Ukraine sind in den Niederlanden in das normalerweise von der Königsfamilie genutzte Schloss 't Oude Loo bei Apeldoorn eingezogen. Das bestätigte der Hof der niederländischen Presseagentur ANP am Montag. Bei den neuen Bewohnern handelt es sich demnach um 15 Frauen, 5 Männer und 12 Kinder. Wie lange die Flüchtlinge im Schloss bleiben, steht noch nicht fest. König Willem-Alexander hatte das Schloss für den Aufenthalt der Gäste herrichten lassen. Um deren Privatsphäre zu wahren, ist der Schlossgarten vorerst für Besucher geschlossen.

Das etwa 90 Kilometer östlich von Amsterdam gelegene Schloss ist Staatseigentum und wird zur Zeit vom König gemietet. Der König und seine Familie wohnen aber in Den Haag. Die Familie nutzt das Jagdschloss aus dem 15. Jahrhundert vor allem für Familientreffen.

Henrik Schumacher

USA kaufen für ukrainisches Militär Munition russischer Bauart

15:45
25.04.2022
Die US-Regierung will für die schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte Munition russischer Bauart im Wert von 165 Millionen US-Dollar (153 Millionen Euro) kaufen. Dabei geht es unter anderem um Munition für Haubitzen, Granatwerfer, Kanonen, Panzer und Mörser, wie eine Behörde des Verteidigungsministerium am Montag mitteilte. Das Außenministerium habe dem Verkauf zugestimmt, hieß es.

Die Munition hat für die Ukraine große Bedeutung, um Nachschub für ihre bestehenden Waffensysteme zu bekommen, die teils noch sowjetischer oder russischer Bauart sind. Die US-Regierung hat der Ukraine bereits massiv Waffen und Munition aus ihren eigenen Beständen geliefert. Die Waffensysteme der Nato-Staaten sind jedoch oft nicht kompatibel mit jenen russischer Bauart.

Aus Washington hieß es, die Ukraine habe die nun zu kaufende Munition oder ähnliche Varianten bereits in ihren Beständen, weswegen es „keine Schwierigkeit“ geben werde, sie den Streitkräften für den Einsatz zu überlassen. Die Munition werde der Ukraine helfen, „anhaltenden Bedrohungen“ zu begegnen und ihre Landesverteidigung zu stärken. Die US-Regierung wird eine Firma mit dem Ankauf der Munition beauftragen. Die Munition wird teils in Osteuropa gefertigt - manche Länder des früheren Warschauer Paktes haben auch noch Bestände.

Henrik Schumacher