Letztes Update:
20220411193203

Polens Grenzschutz zählt fast 2,37 Millionen Ukraine-Flüchtlinge

07:41
30.03.2022
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben sich fast 2,37 Millionen Menschen in Polen in Sicherheit gebracht. Das teilte der polnische Grenzschutz am Mittwoch beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Allein am Dienstag waren es demnach rund 22 400 Menschen. Dies sei ein Anstieg um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vortag. Aus Polen in Richtung Ukraine hätten seit Kriegsbeginn am 24. Februar rund 377 000 Menschen die Grenze überquert. Bei diesen Reisenden handelt es sich nach früheren Angaben des Grenzschutzes zum überwiegenden Teil um ukrainische Staatsbürger, die in ihr Heimatland zurückkehren. Viele Männer, aber auch Frauen, wollen sich dort den ukrainischen Truppen anschließen und gegen die russischen Truppen kämpfen. Andere kehren zurück, um sich um Kinder oder hilfsbedürftige Angehörige zu kümmern.

Jean-Pierre Fellmer

London: Russische Einheiten nach Verlusten in Belarus und Russland

07:00
30.03.2022
Nach Einschätzung britischer Geheimdienste haben sich einige russische Einheiten nach schweren Verlusten in der Ukraine nach Belarus und Russland zurückgezogen, um Nachschub zu organisieren und sich neu aufzustellen. Daran zeigten sich die Schwierigkeiten, die Russland bei seinem Vormarsch in der Ukraine habe, hieß es am Mittwochmorgen in einem Update des britischen Verteidigungsministeriums unter Berufung auf Geheimdienstinformationen. Der teilweise Rückzug erhöhe den Druck auf die im Land verbleibende russische Logistik.
Man rechne damit, dass Moskau seine geschwächte Kampfstärke am Boden durch verstärkte Raketenangriffe kompensieren werde, hieß es weiter. Der von Russland ausgegebene Fokus auf die Gebiete in der Ostukraine sei mutmaßlich „ein stillschweigendes Eingeständnis“, dass Moskau Probleme haben, auf anderen Achsen Fortschritte zu erzielen.

Jean-Pierre Fellmer

Umfrage: Knapp die Hälfte rechnet mit Gas-Lieferstopp durch Russland

06:44
30.03.2022
Knapp die Hälfte der Bundesbürger rechnet damit, dass Russland die Gaslieferungen unter anderem an Deutschland einstellen könnte. Bei einer Umfrage des Instituts Yougov gaben 49 Prozent der über 1700 Befragten an, dass Russland ihrer Einschätzung nach Gaslieferungen an die G7-Staaten einstellen wird, wenn die Staatengemeinschaft sich weigert, künftig Gaslieferungen nur noch in Rubel abzurechnen. 35 Prozent glauben dies nicht. 17 Prozent machten den Angaben vom Mittwoch zufolge keine Angabe.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in der vergangenen Woche angekündigt, Gaslieferungen an „unfreundliche Staaten“ nur noch in Rubel abzurechnen. Die Gruppe der sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) hat dem eine Absage erteilt.

Jean-Pierre Fellmer

Umfrage: Knapp die Hälfte rechnet mit Gas-Lieferstopp durch Russland

06:29
30.03.2022
Knapp die Hälfte der Bundesbürger rechnet damit, dass Russland die Gaslieferungen unter anderem an Deutschland einstellen könnte. Bei einer Umfrage des Instituts Yougov gaben 49 Prozent der über 1700 Befragten an, dass Russland ihrer Einschätzung nach Gaslieferungen an die G7-Staaten einstellen wird, wenn die Staatengemeinschaft sich weigert, künftig Gaslieferungen nur noch in Rubel abzurechnen. 35 Prozent glauben dies nicht. 17 Prozent machten den Angaben vom Mittwoch zufolge keine Angabe.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in der vergangenen Woche angekündigt, Gaslieferungen an „unfreundliche Staaten“ nur noch in Rubel abzurechnen. Die Gruppe der sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) hat dem eine Absage erteilt.

Jean-Pierre Fellmer