Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach dem Nato-Sondergipfel die gemeinsame Entschlossenheit zur weiteren militärischen Unterstützung der Ukraine betont. Dabei gehe es weiterhin um die Lieferung tödlicher Waffen zur Verteidigung gegen den russischen Angriff. Die rote Linie bleibe aber, nicht selbst Kriegspartei zu werden, sagte Macron am Donnerstag in Brüssel. Die Lieferung von Panzern oder Flugzeugen könne aber als solcher Schritt aufgefasst werden. Die Ukraine hatten zuvor die Lieferung von mindestens 200 Panzern gefordert.
Angesichts des Kriegs müsse sich die Nato strategisch neu aufstellen und auf Eskalationen vorbereiten, sagte Macron. Er betonte Frankreichs Einsatz zum Schutz der Nato-Ostflanke mit der Verlegung von Material und Truppen aus Frankreich dorthin.