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G7-Gruppe fordert Putin zum sofortigen Kriegsende in der Ukraine auf

16:45
24.03.2022
Die Gruppe der sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum sofortigen Ende des Angriffs auf die Ukraine aufgefordert. Bei ihrem Krisengipfel in Brüssel drohten die G7 dem Kremlchef mit Konsequenzen für die vor vier Wochen begonnene Invasion. „Wir werden keine Mühe scheuen, um Präsident Putin sowie die Planer und Unterstützer dieser Aggression, einschließlich des Regimes von (Präsident Alexander) Lukaschenko in Belarus, für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen“, teilten die G7 mit. Die Gruppe rief Russland dazu auf, „seine Streitkräfte und sein militärisches Gerät aus dem gesamten Hoheitsgebiet der Ukraine abzuziehen.“ Man appelliere an alle Staaten, Russland beim Krieg nicht zu unterstützen.

Den G7 gehören Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien, Japan, die USA und Großbritannien an. Deutschland hat derzeit die Präsidentschaft inne. 

Jean-Pierre Fellmer

Blinken reist in den Nahen Osten - Thema Ukraine-Krieg

16:22
24.03.2022
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine besucht US-Außenminister Antony Blinken den Nahen Osten. Das US-Außenministerium teilte am Donnerstag mit, Blinken werde von Samstag bis Mittwoch nach Israel, ins Westjordanland, nach Marokko und Algerien reisen. Blinken werde bei allen Gesprächen betonen, „dass die Vereinigten Staaten angesichts der Aggression des Kremls solidarisch mit der Regierung und dem Volk der Ukraine sind“. Weitere Themen seien unter anderem die Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern und die „destabilisierenden Aktivitäten“ des Irans. Blinken begleitet derzeit US-Präsident Joe Biden bei dessen Europareise, bei der der russische Angriff auf die Ukraine im Zentrum steht.

Jean-Pierre Fellmer

UN-Vollversammlung nimmt Ukraine-Resolution mit großer Mehrheit an

16:09
24.03.2022
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat eine Resolution zur humanitären Situation in der Ukraine mit großer Mehrheit angenommen. 140 Länder in dem größten UN-Gremium mit 193 Mitgliedern stimmten am Donnerstag für den von der Ukraine eingebrachten und unter anderem auch von Deutschland unterstützten Text. 38 Länder enthielten sich, nur 5 Länder stimmten gegen den Beschluss, der sich deutlich gegen Russland richtete: Neben Aggressor Moskau waren das Syrien, Weißrussland, Nordkorea und Eritrea. Damit blieb die Zustimmung nur ganz leicht unter den 141 Ja-Stimmen eines historisch klaren Votums gegen den russischen Angriffskrieg Anfang März. 

Jean-Pierre Fellmer

Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen erneut Gefangene aus

15:51
24.03.2022
Die Ukraine und Russland haben nach Angaben aus Kiew erneut Gefangene ausgetauscht. „Heute vor einigen Minuten haben wir unsere Seeleute ausgetauscht“, sagte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk am Donnerstag im ukrainischen Einheitsfernsehen. Es handele sich um 19 zivile Seeleute, die vor der Schlangeninsel im Schwarzen Meer von Russland gefangen genommen wurden, sowie 10 ukrainische Soldaten. Im Gegenzug seien zehn russische Soldaten und elf zivile Gefangene übergeben worden, sagte Wereschtschuk. Eine Bestätigung der russischen Seite stand zunächst aus. Kiew zufolge ist es der erste vollwertige Gefangenaustausch seit dem Beginn des russischen Angriffs gegen die Ukraine am 24. Februar.
Bei den freigelassenen ukrainischen Soldaten handelte es sich nicht um jene, die zu Kriegsbeginn nach einem russischen Angriff auf die Schlangeninsel zunächst tot geglaubt wurden. Diese Männer sind seitdem in russischer Gefangenschaft.

Jean-Pierre Fellmer