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Bericht: Iran schickt erste Drohnen an Russland für Ukraine-Einsatz

12:15
30.08.2022
Der Iran hat einem US-Medienbericht zufolge erste Drohnen an Russland für den Einsatz in der Ukraine geschickt. Wie die „Washington Post“ am Montag unter Berufung auf Geheimdienstkreise berichtete, wurden bereits am 19. August mindestens zwei verschiedene Typen an unbemannten Flugzeugen geliefert.

Diese könnten für den Beschuss von Radaranlagen, Artillerie und anderen militärischen Objekten eingesetzt werden. Allerdings hätten die russischen Streitkräfte bei ersten Tests mit zahlreichen Fehlfunktionen zu kämpfen gehabt. Die Russen seien „nicht zufrieden“. Dem Bericht zufolge geht die US-Regierung davon aus, dass der Iran noch Hunderte weitere Drohnen an Moskau liefern wird.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte der Staatsagentur Tass zufolge lediglich: „Die "Washington Post" hat in letzter Zeit viele Falschinformationen veröffentlicht.“ Belege für die Behauptung legte der Sprecher von Präsident Wladimir Putin nicht vor. Die Entwicklungen zum Iran haben sich seinen Worten zufolge dynamisch entwickelt und werden es weiter.

Jan-Felix Jasch

Mehr als 160.000 ukrainische Schüler in Deutschland

11:27
30.08.2022
Ein halbes Jahr nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine ist die Zahl der an den Schulen in Deutschland angemeldeten ukrainischen Kinder und Jugendlichen auf über 160.000 gestiegen. Wie die Kultusministerkonferenz (KMK) am Dienstag mitteilte, waren in der vergangenen Woche 163.253 geflüchtete Schülerinnen und Schüler angemeldet, 3650 mehr als in der Woche davor. Die Länder melden die Zahlen wöchentlich an die KMK.

Die meisten Schüler sind bisher in Nordrhein-Westfalen (32.788), Bayern (27.523) und Baden-Württemberg (21.392), wo jeweils noch Ferien sind, untergekommen. Die Zahlen sind seit dem Beginn des Krieges im Februar stetig angestiegen. Im nun beginnenden neuen Schuljahr dürfte es nach Einschätzung von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) einen weiteren Anstieg geben, weil mancherorts die Schulpflicht vor den Sommerferien noch nicht so streng durchgesetzt wurde und Kinder zunächst noch über digitale Kanäle aus der Ukraine unterrichtet wurden. Insgesamt gibt es in Deutschland etwa elf Millionen Schülerinnen und Schüler.

dpa