Letztes Update:
20220411193203

Energieversorger Eon: Auswirkungen der Ukraine-Krise noch unklar

11:39
24.02.2022
Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine kann Deutschlands größter Energieversorger Eon nach eigenen Angaben noch nichts zu konkreten Auswirkungen auf die Strom- und Gaspreise für Haushaltskunden sagen. Das Unternehmen wies am Donnerstag in Essen auf Anfrage darauf hin, dass man aktuell an den Großhandelsmärkten einen nochmaligen Anstieg der Preise für Strom und Gas sehe - „ausgehend von bekanntlich bereits sehr hohem Niveau“. Es bleibe abzuwarten, wie die Entwicklung langfristig verlaufe. „Vieles spricht dafür, dass Preise wohl länger hoch bleiben.“

Sebastian Oldenborg

Tote und Verletzte bei Separatisten in der Ostukraine

11:05
24.02.2022
Bei den Gefechten in der Ukraine sind nach Angaben der ostukrainischen Separatisten auch Kämpfer aus ihren Reihen getötet worden. Es gebe Tote und Verletzte unter den Streitkräften, aber auch unter der Zivilbevölkerung, sagte der Chef der selbst ernannten Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, dem russischen Staatsfernsehen. Er machte Artilleriebeschuss der ukrainischen Armee dafür verantwortlich. Die Angaben sind nicht unabhängig zu überprüfen.

Sebastian Oldenborg

„Für all das gibt es keine Rechtfertigung. Das ist Putins Krieg.“ Bundeskanzler Olaf Scholz 12:28
24.02.2022

Bundeskanzler Scholz: "Das ist Putins Krieg"

11:01
24.02.2022
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich am späten Donnerstagvormittag zur Eskalation im Ukraine-Konflikt geäußert. Heute sei ein furchtbarer Tag für die Ukraine und ein düsterer Tag für Europa, sagte Scholz. Russlands Präsident Wladimir Putin breche mit dem Angriff auf die Ukraine Völkerrecht und bringe Leid und Zerstörung über seine direkten Nachbarn, so Scholz. Es gebe dafür keine Rechtfertigung. "Das ist Putins Krieg", sagte der Bundeskanzler.

Dem ukrainischen Präsidenten sagte Olaf Scholz "volle Solidarität" zu. Am Sonntag werde er bei einer Sondersitzung des Bundestags eine Regierungserklärung abgeben. Noch am Donnerstagnachmittag wolle Scholz sich für eine einheitliche und klare Reaktion der G7-Staaten einsetzen. Weitere Sanktionen gegen Russland sollen zeitnah auf den Weg gebracht werden. Deren Ziel sei es, der russischen Führung klar zu machen, dass sie für die Aggression einen "bitteren Preis" zahlen werde, erklärte der Bundeskanzler.

Den osteuropäischen Nato-Partnern sagte Scholz Unterstützung zu. Russlands Präsidenten Putin rief er dazu auf, den militärischen Angriff "sofort" zu stoppen und die russischen Truppen vollständig vom Territorium der Ukraine zurückzuziehen.

Sebastian Oldenborg