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Kapitel

Freitag, 18. Februar

Studie: Franzosen in Corona-Krise mutlos und unzufrieden

18:27
18.02.2022
Vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich im April ist die Bevölkerung einer Studie zufolge so mutlos und unzufrieden wie seit vielen Jahren nicht mehr. Ängste und Einschränkungen während der Corona-Pandemie hätten zu einem beispiellosen Rückgang der allgemeinen Lebenszufriedenheit geführt, teilte die Statistikbehörde Insee am Freitag in Paris mit. Der Durchschnittswert der Lebenszufriedenheit lag 2021 bei 6,8 von 10 Punkten. Dies ist der niedrigste Wert seit 2010, als mit der Erhebung der Lebenszufriedenheit begonnen wurde. Die Unzufriedenheit steige mit wachsendem Alter. 2020 hatte der Wert bei 7,2, 2019 bei 7,3 gelegen.

(dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten sinkt etwas

17:25
18.02.2022
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg zum Ende der Woche wieder etwas gesunken. Innerhalb einer Woche wurden bei 1605,8 Menschen je 100 000 Einwohner Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Freitag mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 40 weniger als am Vortag und 21 mehr als vor einer Woche.

Im Vergleich zum Donnerstag meldete die Behörde 29 366 neue Infektionen, womit die Zahl der registrierten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 1 884 168 kletterte. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit starben weitere 29 Menschen, so dass die Gesamtzahl der Toten jetzt
14 048 beträgt.

Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Mancherorts gibt es einen starken Meldeverzug.

Auf den Intensivstationen im Land lagen am Donnerstag 290 Covid-Patientinnen und -Patienten, 4 mehr als am Vortag. Damit sind den Angaben nach 13,1 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, sank um 0,4 auf 7,6 (Vorwoche: 7,3).

Baden-Württemberg schafft schon Mitte nächster Woche zahlreiche Corona-Auflagen ab und öffnet damit schneller als im Bund-Länder-Beschluss vorgesehen. Mit der Rückkehr zur Warnstufe dürfen Clubs und Discos nach dreimonatiger Schließung nun unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen, Ungeimpfte dürfen mit einem Test wieder ins Restaurant. Messen sind wieder erlaubt und bei Veranstaltungen werden deutlich mehr Zuschauer zugelassen.

(dpa/lsw)

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