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Lieferanten fordern 425 Millionen Euro vom Bund im Streit um Masken

16:48
18.02.2022
Im Streit um Schutzmasken in der Corona-Pandemie richten sich derzeit 87 Klagen von Lieferanten und Händlern gegen den Bund. Die geltend gemachten Zahlungsansprüche belaufen sich auf etwa 425 Millionen Euro (Stand Ende Januar), wie das Bundesgesundheitsministerium in einer Antwort auf eine Anfrage von Mitgliedern der Linken-Fraktion im Bundestag schrieb. Die Antwort lag der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vor, zuvor hatte das Wirtschaftsmagazin «Capital» (Online) darüber berichtet

Der Staat hatte vor allem zu Pandemiebeginn händeringend nach Schutztextilien gesucht und in einem sogenannten Open-House-Verfahren Masken für 4,50 Euro pro Stück geordert. Das Ausschreibungsvolumen war nach oben nicht gedeckelt, der Bund bekam viel mehr Ware als gedacht. In vielen Fällen verweigerte das Ministerium die Bezahlung und berief sich auf Qualitätsmängel - zahlreiche Händler argumentieren aber, diese habe es gar nicht gegeben.

Der Antwort zufolge hat das Bundesgesundheitsministerium bisher etwa 30 Vergleiche geschlossen. Nach den Angaben belaufen sich die «zahlungswirksamen Auszahlungen für Schadensersatz und Rechtsstreitigkeiten aus dem Open-House-Verfahren» bis Ende Januar 2022 auf rund 13 Millionen Euro.

Aus der Antwort geht zudem hervor, dass sich derzeit rund 2,4 Milliarden «zertifizierte (haltbare) Masken» - also FFP2- und OP-Masken - im Lagerbestand des Bundes befinden. Dies entspreche in jedem Fall einem sechsmonatigen Bedarf. Die Masken werden demnach deutschlandweit an 17 Standorten bei verschiedenen Dienstleistern aufbewahrt.

(dpa)

Corona: Dänemarks Fußballerinnen verzichten auf Algarve-Cup

16:47
18.02.2022
Die dänische Frauenfußball-Nationalmannschaft hat ihre Teilnahme am Algarve-Cup in Portugal wegen eines Corona-Ausbruchs in ihrer Mannschaft abgesagt. Das Spiel am Freitag gegen Schweden findet nicht statt, wie der dänische Fußballverband mitteilte. Drei Mitglieder der Mannschaft, darunter Trainer Lars Søndergaard, sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Betroffenen sind in Isolation.

Nach Gesprächen mit den Organisatoren habe man beschlossen, sich aus dem Turnier zurückzuziehen, um die Gesundheit der Spieler und des Personals zu schützen, hieß es. «Da die überwiegende Mehrheit der Mannschaft vor dem Treffen nicht mit Omikron infiziert war, besteht ein großes Risiko, dass sich die Infektion weiter ausbreitet, wenn wir uns jetzt nicht vom Turnier zurückziehen», sagte Mannschaftsarzt Jens Olesen laut Verbandsmitteilung.

(dpa)

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