Letztes Update:
20220201125155

Bis zu 10 000 Zuschauer bei Partie Werder-Karlsruhe erlaubt

12:51
01.02.2022
Beim Spiel zwischen den Fußball-Zweitligisten Werder Bremen und Karlsruher SC dürfen am Samstag bis zu 10 000 Zuschauer im Weserstadion anwesend sein. Ein entsprechender Einzelantrag sei bei der Senatssitzung am Dienstag erörtert und genehmigt worden, hieß es aus der Bremer Senatsverwaltung. Zuvor hatte das Regionalmagazin «buten un binnen» über die Entscheidung berichtet und dabei auf die für Samstag geltende 2G-plus-Regel im Stadion hingewiesen. Grundsätzlich greift noch die 500-Zuschauer-Grenze in der Stadt Bremen, in der aufgrund hoher Inzidenzwerte die höchste Warnstufe vier gilt. Danach sind auch Veranstaltungen unter freiem Himmel mit mehr als 500 Personen untersagt.

(dpa)

CDU-Gesundheitsexperte fordert Klarheit bei Einrichtungsimpfpflicht

12:50
01.02.2022
Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), hat von der Bundesregierung Klarheit bei der ab Mitte März geltenden Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und der Pflege gefordert. «Die Bundesregierung hat viele arbeitsrechtliche und praktische Fragen unbeantwortet gelassen», sagte er der «Augsburger Allgemeinen». Damit die Impfpflicht im Gesundheitswesen kein Fehlschlag werde, müsse die Regierung jetzt schnellstens Klarheit schaffen.

Sorge forderte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dazu auf, zu erklären, wie die Impfpflicht tatsächlich umgesetzt werden solle. «Es reicht nicht aus, auf die Gesundheitsämter vor Ort zu verweisen». Diese arbeiteten seit zwei Jahren im Ausnahme-Modus.

Die Ämter, die laut Infektionsschutzgesetz die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen durchsetzen sollen, sehen sich mit der Kontrolle überfordert. Man rechne damit, dass im Schnitt bei fünf bis zehn Prozent der Mitarbeiter kein eindeutiger Nachweis oder kein vollständiger Impfschutz vorliege und eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolge, hatte Elke Bruns-Philipps, die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der «Rheinischen Post» gesagt. «Das ist eine erhebliche Belastung mit der Prüfung jedes Einzelfalls, wie es jetzt vorgesehen ist, die die Gesundheitsämter nicht zeitnah bewältigen können», kritisierte sie.

(dpa)

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