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Omikron unter dem Mistelzweig? - Ministerin rät vom Knutschen ab

09:27
02.12.2021
Geht es nach einer britischen Ministerin, sollte vorweihnachtliches Techtelmechtel wegen der aktuellen Corona-Lage lieber auf das nächste Jahr verschoben werden.

«Wenn Sie mich fragen, sollte unter dem Mistelzweig nicht unbedingt viel geknutscht werden. Das muss nicht sein», sagte Arbeitsministerin Thérèse Coffey am Mittwochabend in einem Interview mit dem Sender ITV.

Die britische Regierung hält trotz der besorgniserregenden Omikron-Variante bislang an ihrer Linie fest, dass Weihnachtsfeiern und andere gesellige Events nicht abgesagt werden sollten. Die Ministerin sorgte mit ihrem ungewöhnlichen Ratschlag daher in den britischen Medien für Furore, legte aber auf Twitter noch einmal nach: «Küsst keine Leute, die ihr nicht kennt», twitterte sie nach dem Interview. Die Regierung und der Gesundheitsdienst arbeiteten hart daran, schnell Booster-Impfungen in so viele Arme wie möglich zu spritzen, damit Weihnachten nichts im Wege stehe.

(dpa)

Gesundheitsexperte Lauterbach: Kein Spiel mehr als 5000 Zuschauer

09:16
02.12.2021
Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert kurz vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern eine Obergrenze für Fußballspiele. «Aus meiner Sicht sollte kein Spiel mehr als 5.000 Zuschauer haben», schrieb Lauterbach auf Twitter mit Blick auf das umstrittene rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende vor 50 000 Fans.

Am Mittwoch war der Corona-Inzidenzwert in Köln sprunghaft gestiegen. «Es war sicher nicht das Spiel allein. Aber es hat beigetragen. Das Spiel hätte so nie genehmigt werden dürfen», schrieb Lauterbach. Nach Angaben der Stadt Köln vom Mittwoch gebe es allerdings noch keinen Infektionsfall mit Bezug zum Bundesligaspiel vom Samstag. Am Donnerstag beraten Bund und Länder über schärfere Maßnahmen. Dabei geht es auch um Einschränkungen bei Großveranstaltungen.

(dpa)

Griechenland meldet ersten bestätigten Omikron-Fall

09:15
02.12.2021
Erstmals ist in Griechenland eine Infektion mit der neuen Corona-Variante Omikron festgestellt worden.

Das bestätigte am Donnerstag Gesundheitsminister Thanos Plevris dem Fernsehsender Skai. Es handele sich bei dem Betroffenen um einen Griechen, der aus Südafrika eingereist sei und sich nun auf Kreta in Quarantäne befinde.

Es sei mit der detaillierten Nachverfolgung seiner Kontakte begonnen worden, sagte Plevris. Der Mann soll bereits am 26. November in Griechenland angekommen sein.

(dpa)

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