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Italienische Großstädte setzen auf Maskenpflicht in Vorweihnachtszeit

09:08
02.12.2021
Vor dem großen Shopping-Andrang in der Vorweihnachtszeit führen immer mehr italienische Großstädte die Maskenpflicht in den Innenstädten ein.

Roms neuer Bürgermeister Roberto Gualtieri unterschrieb dazu am Mittwoch eine Anordnung, wie die Stadt in der Nacht zu Donnerstag mitteilte. Demnach müssen die Menschen in weiten Teilen der Innenstadt ab diesem Samstag bis einschließlich 31. Dezember auch im Freien Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. Betroffen sind unter anderem die beliebten Touristenorte an der Piazza di Spagna und die Shopping-Meile Via del Corso.

Ähnliche Regelungen gelten unter anderem schon in der norditalienischen Metropole Mailand, in Bergamo und Bologna. Auch in der piemontesischen Hauptstadt Turin unterzeichnete Bürgermeister Stefano Lo Russo eine Anordnung, wonach die Leute in einigen Teilen der Innenstadt ganztags und in manchen Gegenden nur vom Abend bis zum darauffolgenden Morgen Masken aufsetzen müssen. In Italien hatten Gesundheitsexperten der Regierung immer wieder betont, wie wichtig Masken zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus seien.

(dpa)

Wüst zu Impfpflicht: Strafen am Ende der richtige Weg

09:00
02.12.2021
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hofft weiter auf Einsicht bei bisher nicht gegen das Coronavirus geimpften Personen.

Jeden Tag komme es noch zu neuen Erstimpfungen, sagte der derzeitige Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin». Die sich weiter verschärfende Lage und die Debatte bringe «den ein oder anderen doch noch zur Vernunft», das müsse man anerkennen, meinte Wüst kurz vor der Bund-Länder-Runde zu schärferen Corona-Maßnahmen.

«Wir reden jetzt von einer Impfpflicht, nicht von einem Impfzwang», sagte Wüst. «Das heißt aber am Ende auch, dass das Bußgeld bewährt ist, dass man Strafen zahlen muss, wenn man sich nicht dran hält, das kennen wir auch bei anderen Pflichten in unserem Land. Und das ist, glaube ich, der richtige Weg.»

Im «Frühstart» von RTL/ntv räumte Wüst bei der Haltung der Politik zur Impfpflicht eine Art Wortbruch ein. «Man kann das Wort nicht halten, was man gegeben hat. Es waren auch Versprechen, die gegeben worden sind vor dem Hintergrund, dass man geglaubt hat, es würden sich alle impfen lassen. Das ist nicht passiert.» Nun müsse man mit dieser Situation umgehen. «Es ist keine Kleinigkeit, aber wir müssen es jetzt tun, weil wir sonst aus der Dauerschleife von Lockerungen und Lockdowns nicht mehr rauskommen.»

Das Impfangebot sei stark ausgeweitet worden, sagte der NRW-Regierungschef im «MoMa». So sei Köln von einer Kapazität von früher 3000 Impfungen täglich nun auf dem Weg «in Richtung 15 000 Impfungen» pro Tag. Im Land werde «eine ganze Menge mehr gemacht als noch vor einigen Wochen».

(dpa)

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