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20211119174506

3G am Arbeitsplatz ab kommendem Mittwoch

12:07
19.11.2021
Die neuen 3G-Regeln am Arbeitsplatz sollen ab kommendem Mittwoch gelten. Das teilte das Bundesarbeitsministerium am Freitag bei Twitter mit. «Um Beschäftigte besser zu schützen, gilt ab 24. November 3GamArbeitsplatz», heißt es in dem Tweet des Ministeriums.

Bundestag und Bundesrat hatten die entsprechende Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes, in der die 3G-Pflicht verankert wird, am Donnerstag und Freitag beschlossen. Wenn im Betrieb «physischer Kontakt» zu anderen nicht ausgeschlossen werden kann, soll demnach der Zutritt nur noch mit Impf-, Genesenen- oder tagesaktuellem Testnachweis (oder maximal 48 Stunden altem PCR-Test) möglich sein. Firmen sollen das täglich kontrollieren. Wer keinen Nachweis vorlegen will, dem soll im schlimmsten Fall die Kündigung drohen.

(dpa)

"Ganz Deutschland ist ein einziger großer Ausbruch"

11:50
19.11.2021
Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat in der sich immer mehr zuspitzenden Corona-Lage deutlich schärfere Maßnahmen gefordert. In vielen Regionen seien die Klinken und Intensivstationen am Anschlag. «Die medizinische Versorgung ist dort zum Teil nicht mehr gewährleistet», sagte er am Freitag in Berlin. Impflücken zu schließen und 2G-Regeln reichten nicht aus. Zusätzlich brauche es eine «massive Kontaktreduktion um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen». Wieler rief dazu auf, wenn möglich zu Hause zu bleiben, Großveranstaltungen abzusagen, die Personenzahl bei kleineren Veranstaltungen zu reduzieren und «Hotspots, wie schlecht belüftete Bars und Clubs» zu schließen.

«Ganz Deutschland ist ein einziger großer Ausbruch. Das ist eine nationale Notlage. Wir müssen jetzt die Notbremse ziehen.» Der RKI-Chef verglich die Lage mit einem Tanker, der auf eine Hafenmauer zufährt. «Wenn wir sofort mit aller Kraft gegensteuern, dann wird er noch eine Weile weiterfahren und die Hafenmauer vielleicht noch seitlich rammen. Er wird sie aber hoffentlich nicht mehr frontal einreißen. Wir alle müssen jetzt gegensteuern.» Die täglichen Fallzahlen dürfe man nicht mehr hinnehmen.

(dpa)

Wüst bekräftigt 2G-Vorstoß für Fußballer

11:45
19.11.2021
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den Vorstoß der Länderchefs für ein Spielverbot für ungeimpfte Fußballprofis untermauert. «Zurecht kann man vortragen, die Fußballer werden gut bezahlt, sind Vorbilder auch für junge Menschen. Ich finde, dann müssen sie sich auch benehmen wie Vorbilder», sagte der CDU-Politiker der «Bild» am Freitag.

Das Bundesgesundheitsministerium sei nun gebeten worden, gemeinsam mit dem Bundesarbeitsministerium Regeln zu schaffen, um 2G für die Kickerbranche durchzusetzen. Dann dürften nur noch geimpfte und genesene Spieler eingesetzt werden. «Für die einen auf der Tribüne ist es Freizeit, für die da unten ist es Arbeit», sagte Wüst mit Blick auf rechtliche Unterschiede zwischen Verordnungen für Zuschauer und Profis, «aber ich finde, da müssen wir drüber kommen».

Nach der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstagabend hatte Wüst betont, dass sich die Länderspitzen in dieser Frage «sehr schnell einig» gewesen seien. Eine Umsetzung müsse jedoch geprüft werden.

(dpa)

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