Letztes Update:
20211119121653

Einreisende nach Norwegen müssen sich registrieren

11:20
19.11.2021
Angesichts steigender Corona-Zahlen im In- und Ausland wird Norwegen seine Einreisebestimmungen zum 26. November ändern. Wer aus dem Ausland einreist, muss sich digital unter www.entrynorway.no registrieren. Das gelte auch für die, die in Norwegen leben, sagte Justizministerin Emilie Enger Mehl am Freitag bei einer Pressekonferenz.

Außerdem muss ein Corona-Zertifikat, das eine Impfung oder eine Genesung belegt, vorgezeigt werden. Wer nicht geimpft ist, muss bei der Einreise einen negativen Test vorweisen und sich nach der Einreise noch einmal testen lassen. Für Kinder unter 16 Jahren gelten diese Regeln nicht.

Nationale Maßnahmen wie das Tragen eines Mundschutzes werden vorerst nicht wieder eingeführt. Gesundheitsministerin Ingvild Kjerkol empfahl aber, auf das Händeschütteln zu verzichten. Kommunen, in denen die Infektionszahlen besonders hoch sind, können regional Maßnahmen wie Coronapass und Mundschutzpflicht einführen.

(dpa)

Göring-Eckardt: Neue Corona-Maßnahmen jetzt schnell umsetzen

10:50
19.11.2021
Nach der Zustimmung des Bundesrats zum neuen Infektionsschutzgesetz müssen die Länder aus Sicht der Grünen die neuen Instrumente zur Eindämmung der Corona-Pandemie rasch nutzen.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte am Freitag in Berlin, es gehe darum, dass die härteren Maßnahmen am Arbeitsplatz und im öffentlichen Verkehr jetzt «auch wirklich sehr schnell und sehr beherzt umgesetzt werden». Das gelte auch für Einschränkungen im Freizeitbereich. Zu den Maßnahmen zählten auch Kontaktbeschränkungen, «da wo die Situation besonders schlimm ist», betonte die Grünen-Politikerin.

SPD, Grüne und FDP hätten jetzt «eine Alarmstufe nach oben gesetzt». Um die aktuelle Corona-Welle zu brechen, müsse aber auch die Impfkampagne wieder Fahrt aufnehmen, mit mobilen Impfteams und auch in Apotheken, forderte Göring-Eckardt.

Zuvor hatte der Bundesrat grünes Licht für neue Corona-Auflagen gegeben. Die Länder stimmten trotz erheblicher Bedenken der CDU-Ministerpräsidenten einstimmig für das mit der Mehrheit der potenziellen neuen Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP vom Bundestag verabschiedete Infektionsschutzgesetz.

Das bedeutet 3G - geimpft, genesen oder getestet - am Arbeitsplatz, in Bussen und Zügen, sieht aber vorerst keine Ausgangsbeschränkungen und flächendeckende Schulschließungen mehr vor.

(dpa)

Bislang erst die Hälfte der 155 mobilen Impfteams im Einsatz

10:46
19.11.2021
Von den angekündigten 155 mobilen Corona-Impfteams in Baden-Württemberg ist bislang nur rund die Hälfte im Einsatz. Das bestätigte ein Sprecher des Sozialministeriums in Stuttgart am Freitag auf Anfrage.

Die Landesregierung hatte den Ausbau der Impfkapazitäten in der vorigen Woche angekündigt, am Donnerstag billigte das Kabinett den Beschluss. Nun werde die gesamte Kapazität als Unterstützung für die Ärzteschaft so schnell wie möglich ausgerollt, so der Sprecher.

Mit den Impfteams sollen an sieben Tage pro Woche täglich jeweils bis zu 130 Corona-Impfungen möglich sein.

Zudem soll laut den Plänen des Ministeriums in jedem Stadt- und Landkreis mindestens eine feste Impfstation eingerichtet werden. Dazu sollen Städte und Kreise dem Land ihren Bedarf mitteilen. Damit soll gewährleistet werden, dass es flächendeckend genügend fest installierte Anlaufstellen gibt.

Der Sprecher betonte, mehrere Kommunen wie etwa Freiburg oder Karlsruhe seien schon jetzt aktiv und hätten sogenannte Impfstützpunkte eingerichtet. Diese Möglichkeit stehe allen Kommunen bereits heute offen.

(dpa)

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