Letztes Update:
20211006170130

WHO: 1,6 Millionen Corona-Impfungen in Afghanistan drohen abzulaufen

15:41
06.10.2021
In Afghanistan drohen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 1,6 Millionen Corona-Impfdosen demnächst abzulaufen. Sie müssten dringend verabreicht werden, teilte die WHO am Mittwoch über Twitter mit. Seit August werde in Afghanistan deutlich weniger auf das Coronavirus getestet und geimpft. Genauen Zahlen nannte die Organisation nicht. Die WHO arbeite mit Partnern in mindestens 16 Provinzen zusammen, um die Zahl der Tests und Impfungen zu erhöhen.

Neun von 37 Covid-Kliniken mussten nach Informationen der WHO im September schließen. Tausende von Mitarbeitern des Gesundheitswesens im ganzen Land seien monatelang unbezahlt geblieben. Nach Angaben des lokalen Fernsehsenders Tolo-News vom Dienstag haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als 151 000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, rund 7000 starben.

Mitte August hatten die militant-islamistischen Taliban in Afghanistan die Macht übernommen. Die WHO hatte Ende September mitgeteilt, man sehe das Gesundheitssystem in Afghanistan vor dem Kollaps.

(dpa)

Kultusminister beraten über Corona und Schulen

15:40
06.10.2021
Die Kultusministerinnen und -minister der Länder beraten am Donnerstag und Freitag unter anderem über das weitere Vorgehen an den Schulen in der Corona-Pandemie. Bundesweit bindende Beschlüsse sind bei dem Treffen in Potsdam nicht zu erwarten, da die Bundesländer über Maßnahmen an ihren Schulen selbst entscheiden. So ist beispielsweise unterschiedlich - auch abhängig von regionalen Corona-Zahlen - geregelt, wann und wo Schülerinnen und Schüler Masken tragen müssen und wie oft sie getestet werden.

Einig war sich die Kultusministerkonferenz schon im Sommer, dass es in diesem Schuljahr nicht wieder zu Ausfällen wie im vergangenen kommen soll. Kontinuierlichem Präsenzunterricht müsse in der Gesellschaft höchste Priorität eingeräumt werden. Über die Ergebnisse der Beratungen will die derzeitige KMK-Präsidentin und brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst am Freitag bei einer Pressekonferenz informieren.

(dpa)

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