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20211020141824

Sparkassen im Land gewährten bei Zehntausenden Krediten Aufschub

13:59
20.10.2021
Die Sparkassen in Baden-Württemberg haben in der Corona-Krise als stützende Kraft für die Wirtschaft gedient und bei Zehntausenden Krediten Aufschub gewährt. In der Spitze hätten die Sparkassen Kredite in Höhe von 1,7 Milliarden Euro gestundet, teilte ein Sprecher des Sparkassenverbands Baden-Württemberg (SVBW) anlässlich des Sparkassentags in Ulm am Mittwoch mit. Zusammen mit der Landesbank Baden-Württemberg seien seit März 2020 zudem rund 8100 Förderkredite mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Euro vermittelt worden.

SVBW-Präsident Peter Schneider betonte, Krisenzeiten seien Sparkassenzeiten. Die Sparkassen hätten nicht nur die Bargeldversorgung garantiert, sondern auch die Zahlungsfähigkeit
der Wirtschaft gesichert und so als Hauptfinanzierer des Mittelstands
Schlimmeres verhindert. Zugleich dankte er der Landesregierung für die finanzielle Unterstützung der Wirtschaft im Land.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) wies anlässlich des Sparkassentags auch auf die wichtige Rolle der Sparkassen für die «nun anstehende Transformation der Wirtschaft» hin. Diese werde nur mit einem ausreichenden Finanzierungsangebot der Banken gelingen, teilte sie mit. Der Verband lädt alle drei Jahre zum Sparkassentag. Zuletzt 2018 in Offenburg. Der nächste Sparkassentag soll 2024 in Freiburg stattfinden.

(dpa)

Frankreich will schneller Auffrischimpfungen verabreichen

13:58
20.10.2021
Frankreich will mehr Schwung in die Verteilung von Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus bringen. Derzeit seien nur 2,1 Millionen der etwa 6 Millionen Berechtigten mit einer zusätzlichen Dosis geimpft, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Dienstag in Paris. Das seien zu wenige. «Seine Auffrischimpfung hinauszuschieben, bedeutet, sich unnötig (dem Virus) auszusetzen.» Attal bat um mehr Sensibilisierung durch Fachpersonal und im Privaten.

Auf Nachfragen zu möglichen Änderungen an der derzeitigen Nachweispflicht, deren Rechtsgrundlage Mitte November ausläuft, sagte Attal, er sehe nicht, wie eine Anpassung zu diesem Zeitpunkt kommen könne. Die Regierung bemüht sich derzeit darum, den Rechtsrahmen bis zum Sommer zu verlängern.

Die Corona-Situation spannte sich in Frankreich zuletzt wieder etwas an. Die 7-Tages-Inzidenz stieg leicht. Zuletzt steckten sich landesweit innerhalb einer Woche auf 100 000 Menschen etwa 48 an. Knapp 74 Prozent der Bevölkerung sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

(dpa)

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