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Engpässe verhindern: Land stellt 50 zusätzliche Impfteams in Aussicht

11:41
14.10.2021
Um mögliche Engpässe bei den Impfkapazitäten im Südwesten zu verhindern, möchte das Land bei Bedarf bis zu 50 weitere mobile Impfteams einsetzen. Darauf hat sich die Landesregierung am Mittwoch geeinigt, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

Die mobilen Impfteams sollen die niedergelassenen Ärzte und Betriebsärzte unterstützen und zusätzlich zu den 30 Teams eingesetzt werden, die seit der Schließung der Impfzentren Ende September bereits im Einsatz sind.

Es habe sich herausgestellt, «dass es möglicherweise zu Engpässen bei einem flächendeckenden Impfangebot durch Arztpraxen (...) kommen kann», heißt es in der bereits beschlossenen Kabinettsvorlage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Sollte die Kassenärztliche Vereinigung mitteilen, dass das Impfangebot durch niedergelassene Ärzte alleine nicht ausreicht, soll es sofort Unterstützung durch die zusätzlichen Impfteams geben.

Die Zahl der Corona-Impfungen in Baden-Württemberg ist nach der Schließung der Impfzentren insbesondere im Vergleich zur letzten Septemberwoche deutlich zurückgegangen. Das Gesundheitsministerium führt das auch darauf zurück, dass in der letzten Septemberwoche noch einmal viele Menschen die niedrigschwelligen Impfangebote nutzen wollten. Dass die Impfzahlen nun nach erst einmal unten gingen, sei deshalb nicht ungewöhnlich, so die Sprecherin.

(dpa)

Öffnung Thailands für geimpfte Touristen aus fünf Ländern bestätigt

11:39
14.10.2021
Die Behörden in Thailand haben am Donnerstag den touristischen Öffnungsplan von Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha bestätigt. Ab dem 1. November dürften vollständig Geimpfte aus fünf Staaten - darunter Deutschland - wieder quarantänefrei in das südostasiatische Urlaubsparadies einreisen, teilte der Sprecher des Covid-Krisenzentrums (CCSA), Taweesilp Visanuyothin, nach einer Sitzung mit. Weitere Länder, die grünes Licht haben, sind Großbritannien, die USA, Singapur und China.

Feriengäste aus diesen Staaten brauchen dann nur noch einen negativen PCR-Test für die Einreise. Eine Quarantäne ist nicht mehr nötig. Weitere Details zu den genauen Regeln wurden zunächst nicht bekannt. Jedoch sollen ab November auch mehr Provinzen für Touristen geöffnet werden, darunter die Hauptstadt Bangkok und die beliebte Provinz Krabi mit ihren Inseln und weißen Stränden. Die genaue Liste werde derzeit noch erstellt, berichtete die Zeitung «Bangkok Post».

Prayut hatte am Montagabend in einer Fernsehansprache die geplante Öffnung angekündigt und das CCSA und das Gesundheitsministerium angewiesen, den Plan bis zum Ende der Woche zu prüfen. Am Donnerstag betonte er erneut, dass Thailand in zwei Wochen für die Öffnung bereit sei. «Viele Länder möchten, dass ihre Bürger Thailand besuchen», sagte er. «Es wird ein kleiner Anfang sein, damit die Menschen wieder einen Lebensunterhalt verdienen.»

Gleichzeitig kündigten die Behörden weitere Lockerungen der derzeit noch in vielen Landesteilen geltenden Maßnahmen an. Bereits ab Samstag werden die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen verkürzt: Statt von 22.00 bis 04.00 Uhr gelten sie dann von 23.00 bis 03.00 Uhr. Restaurants und Shopping Malls können somit wieder länger öffnen.

Der für das Land mit 70 Millionen Einwohnern extrem wichtige Tourismussektor liegt seit eineinhalb Jahren fast komplett am Boden. Viele Menschen haben seither kein Einkommen mehr. Im vergangenen Jahr galt Thailand noch als Vorzeigeland im Kampf gegen die Pandemie - seit April erlebte der Staat aber seine bisher schwerste Welle. Die Infektionszahlen sinken nun langsam. Am Donnerstag wurden 11 200 Neuinfektionen und 112 Tote in Verbindung mit Covid-19 gemeldet.

(dpa)

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