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20211014101242

Arzt fordert geimpfte Fußball-Profis: 2G-Regel "auch für Spieler"

07:50
14.10.2021
Nach Ansicht des Stuttgarter Internisten Suso Lederle sollten in der Fußball-Bundesliga nur geimpfte Spieler auf dem Platz stehen dürfen. «Wenn künftig nur die Geimpften oder Genesenen ins Stadion dürfen, kann es nicht sein, dass die Hauptprotagonisten davon ausgenommen sind. Die 2G-Regel muss auch für die Spieler gelten», forderte der Mannschaftsarzt des Oberligisten Stuttgarter Kickers im Interview der «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag). «Es muss eine Impfung durchgeführt werden, da darf es keine Ausreden geben. Und wer nicht dazu bereit ist, der spielt eben nicht.»

Für Lederle sind die Spieler die wichtigsten Angestellten der Bundesliga-Clubs. Der Mediziner hat daher kein Verständnis dafür, dass ein Bundesligist wie der VfB Stuttgart, bei dem sich mehrere Profis aufgrund einer Corona-Infektion derzeit in Quarantäne befinden, seine Spieler nicht zur Impfung auffordert. «Dass es auch beim VfB noch immer Profis gibt, die nicht geimpft sind, hat mich total überrascht. Denn ich dachte, das sei ein hochprofessioneller Verein», sagte er. «Ich würde von einem Präsidium oder Vorstand erwarten, dass es den Beschluss fasst, wer auf den Platz will, der muss geimpft sein.»

(dpa/lsw)

Lettlands Staatspräsident positiv auf Corona getestet

07:41
14.10.2021
Lettlands Staatspräsident Egils Levits ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der Präsidialkanzlei in Riga sei ein Schnelltest am Mittwochabend nach Levits' Rückkehr von einem Arbeitsbesuch in Schweden positiv ausgefallen. Es soll nun ein PCR-Test vorgenommen werden, sagte eine Sprecherin des Staatschefs des baltischen EU- und Nato-Landes.

Levits verschob wegen des positiven Tests sein für Donnerstag geplantes Treffen mit dem neuen estnischen Präsidenten Alar Karis, der zu seinem Antrittsbesuch nach Riga gekommen war. Karis soll auf seiner ersten Auslandsreise als estnisches Staatsoberhaupt nun stattdessen mit Parlamentspräsidentin Inara Murniece zusammenkommen.

Levits hatte sich im Februar als einer der ersten in Lettland vor laufender Kamera gegen Corona impfen lassen. Damit wollte der 66-Jährige die 1,9 Millionen Bürger des Baltenstaate ermutigen, es ihm nachzutun. In Lettland läuft die Impfkampagne nur sehr schleppend. Zugleich stieg die Infektionsrate in den vergangenen Wochen deutlich - die Regierung in Riga hat deshalb den Notstand verhängt. Er gilt seit Montag bis zum 11. Januar.

(dpa)

Trotz Impfdebatte: NBA-Star Irving denkt nicht an ein Karriereende

05:17
14.10.2021
Der von den Brooklyn Nets wegen seines unklaren Impfstatus vorerst nicht mehr berücksichtigte Basketball-Star Kyrie Irving denkt nicht an ein Karriereende. Auf der Social-Media-Plattform Instagram äußerte sich der 29-Jährige am Mittwoch (Ortszeit) erstmalig zu den Gerüchten. «Glaubt nicht, dass ich mich zurückziehen werde. Glaubt nicht, dass ich dieses Spiel für eine Impfpflicht aufgeben werde», machte Irving klar. «Ich tue, was das Beste für mich ist. Ich kenne die Konsequenzen und wenn das bedeutet, dass ich dafür verurteilt und verteufelt werde, dann ist das eben so.»

Bisher ist noch nicht eindeutig kommuniziert worden, dass der Aufbauspieler nicht gegen das Coronavirus geimpft ist. Irving hatte immer wieder betont, dass sein Impfstatus seine Privatsache sei. Jedoch hatten die Nets in einem am Dienstag veröffentlichten Statement erklärt, dass sie ohne den gebürtigen Australier planen, bis dieser die Voraussetzungen erfülle, um wieder ein «vollwertiger Teilnehmer» zu sein. Die Stadt New York, in der die Nets beheimatet sind, verlangt von Hallensportlern einen Impfnachweis.

(dpa)

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