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RKI registriert 12 382 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 67,0

04:01
14.10.2021
Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 67,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 65,4 gelegen, vor einer Woche bei 62,6 (Vormonat: 81,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12 382 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.14 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11 644 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 72 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 342 640 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 1,90 (Dienstag: 1,70) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 125 100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94 461.

(dpa)

Kapitel

Mittwoch, 13. Oktober

SC Freiburg macht trotz Corona Gewinn - Fugmann neuer Präsident

19:31
13.10.2021
Trotz fehlender Zuschauereinnahmen durch die Coronavirus-Pandemie und eines weitgehend selbst finanzierten Stadionneubaus konnte der SC Freiburg am Mittwoch eine erfolgreiche Bilanz vorlegen. Der Fußball-Bundesligist hat im Geschäftsjahr 2020/2021 sogar einen Gewinn von 9,8 Millionen Euro (Vorjahr 0,1 Millionen Euro) gemacht. «Die Transfereinnahmen sind der Grund, warum wir so gut durch die Krise gekommen sind», sagte SC-Finanzvorstand Oliver Leki bei der ersten Mitgliederversammlung des Vereins seit zwei Jahren - erstmals in der Sick-Arena der Neuen Messe in Freiburg.

Bei der Veranstaltung wurde der frühere Freiburger Schuldirektor Eberhard Fugmann mit großer Mehrheit zum neuen SC-Präsidenten gewählt. Von 661 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten nur vier gegen Fugmann, 23 enthielten sich. Fugmann ist damit Nachfolger von Fritz Keller, der 2019 zurückgetreten war. Seitdem war das Amt nicht besetzt.

Von den 110,1 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr 89,2 Millionen) in der vergangenen Saison haben vor allem die Verkäufe von Luca Waldschmidt, Robin Koch und Alexander Schwolow zu rund 37,3 Millionen Euro (Vorjahr 17,5 Millionen) Einnahmen geführt, während das Ticketing bei nahezu null lag. Die Bilanzsumme von 132,2 Millionen Euro (Vorjahr 108,4 Millionen), vor allem aber das Eigenkapital des SC von 93 Millionen Euro (Vorjahr 83,3 Millionen Euro) «drückt die Stabilität des Vereins aus, die außergewöhnlich ist in der Situation», so Leki.

Nachdem die Landesregierung in ihrer neuen Corona-Verordnung ein 2G-Optionsmodell beschlossen hat, kündigte Leki an, dass der Verein dieses ab dem Heimspiel gegen Fürth (30. Oktober) in Anspruch nehmen will. «Wir halten das in der schwierigen Gesamtabwägung für richtig», sagte der SC-Vorstand, weil nur so eine Vollauslastung des neuen Europa-Park Stadions möglich ist. Leki hätte sich aber «gewünscht, dass das wie in Bayern auch mit PCR-Test möglich gewesen wäre».

Der SC-Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich Breit verkündete, dass die Verträge der Vorstände Leki und Saier bis 2024 verlängert wurden.

(dpa)

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