SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen, dass seine früheren Rivalen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans nach der Bundestagswahl Parteivorsitzende bleiben. „Ja, das fände ich sehr gut“, sagte Scholz am Montag beim „Wahlcheck“ der „Heilbronner Stimme“. Er sei sich sicher, dass dies auch viele andere so sehen würden, wenn die SPD bei der Wahl gut abschneide. Die Zusammenarbeit sei „harmonisch“, beteuerte der Finanzminister.
Scholz hatte schon am Wochenende angekündigt, dass er im Fall eines Wahlsiegs nicht den Parteivorsitz anstrebe. Die Wahl der Parteispitze steht auf dem SPD-Parteitag in Dezember an.