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Umfrage: Singles leiden seelisch mehr unter Corona als Paare

07:22
23.05.2021
Singles leiden in der Corona-Pandemie nach einer neuen Umfrage stärker unter seelischen Belastungen als fest gebundene Menschen. Demnach klagen 62 Prozent der Singles über psychische Belastungen, bei den 18- bis 29-jährigen Singles waren es sogar 74 Prozent, wie das Umfrageinstitut Yougov ermittelt hat. Die Meinungsforscher befragten im Auftrag der Swiss Life Ende April über 3100 Erwachsene, davon gut 1200 Alleinstehende und knapp 2000 in Ehe oder fester Beziehung.

Der Anteil der fest verbandelten Menschen, die über psychische Belastung klagten, war mit 58 Prozent etwas niedriger als bei den Alleinstehenden. Vor allem aber sagten 52 Prozent der Singles, dass die Leiden seit Beginn der Corona-Pandemie häufiger auftreten, dagegen nur 45 Prozent der Menschen in einer Partnerschaft. Die Befragung deutet demnach auf einen engen Zusammenhang von seelischem Leiden und Einsamkeit. 85 Prozent derjenigen, die sich als einsam empfinden, sagten auch, dass sie psychisch belastet seien.

Allerdings ist Single nicht gleich Single: Von den freiwilligen Singles, die nach eigenem Bekunden gern allein leben, klagten 55 Prozent über seelische Beschwerden. Bei den unfreiwilligen Singles, die sich eine feste Beziehung wünschen, waren es dagegen 69 Prozent. Die Umfrage förderte zudem zutage, dass Singles offenbar seltener Geld für das Alter zurücklegen als Paare. Laut Umfrage sind es 21 Prozent der Alleinstehenden, aber 32 Prozent der Menschen in einer Partnerschaft.

(dpa)

RKI registriert 6714 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 64,5

07:21
23.05.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6714 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.11 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 8500 Ansteckungen gelegen. Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 64,5 an (Vortag: 66,8; Vorwoche: 83,1). Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 82 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 71 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3 648 958 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 397 100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 87 380 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,85). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

(dpa)

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