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Geldstrafe für norwegische Regierungschefin wegen Corona-Verstoßes

09:18
09.04.2021
Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg muss Strafe zahlen, weil sie bei Feierlichkeiten zu ihrem 60. Geburtstag gegen die in ihrem Land geltenden Corona-Regeln verstoßen hat. Sie wird mit einer Geldstrafe in Höhe von 20 000 norwegischen Kronen belegt, wie die zuständige norwegische Polizei am Freitag auf einer Online-Pressekonferenz mitteilte. Das sind umgerechnet knapp 2000 Euro.

Die Regierungschefin hatte ihren runden Geburtstag Ende Februar im größeren Familienkreis im Skiort Geilo gefeiert. Dafür versammelten sich in zwei Fällen mehr als zehn Personen, zum einen bei einem Essen in einem Restaurant, bei dem Solberg wegen Augenproblemen nicht selbst dabei war, zum anderen zum Sushi-Essen in einer gemieteten Wohnung einen Tag später. Dabei überschritt die Teilnehmerzahl die zu dem Zeitpunkt in Norwegen erlaubte Obergrenze für solche Versammlungen. Die Geldstrafe erhält sie für die erste dieser beiden Zusammenkünfte, wie Polizeimeister Ole B. Sæverud auf der Pressekonferenz sagte.

Als die Vorfälle bekannt geworden waren, hatte sich Solberg dafür öffentlich entschuldigt. «Ich hätte es besser wissen müssen», sagte sie dem Rundfunksender NRK. «Ich, die anderen jeden Tag von Infektionsschutz erzählt, hätte die Regeln besser kennen müssen.» Die Polizei hatte daraufhin Ermittlungen aufgenommen.

(dpa)

Niedersachsens Regierung: Wohl kein Corona-Gipfel am Montag

09:17
09.04.2021
Der für Montag geplante Corona-Gipfel von Bund und Ländern fällt nach Angaben der niedersächsischen Landesregierung wohl aus. Bis vor kurzem habe der Termin der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) noch im Kalender von Regierungschef Stephan Weil (SPD) gestanden - «dort steht er jetzt nicht mehr», sagte eine Regierungssprecherin am Freitag in Hannover. «Es ist aber noch nicht geklärt, ob in der kommenden Woche dann eine MPK stattfindet, also ob der Termin verschoben wird, oder ob es in der kommenden Woche gar keine gibt.»

Für Weil sei nicht ausschlaggebend, wann die Bund-Länder-Gespräche stattfinden, sondern dass sie gut vorbereitet sein müssen. «Da wurde es jetzt schon langsam knapp», sagte die Sprecherin.

(dpa)

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