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20210324053809

Mehr als drei Millionen Menschen für Impfung registriert

05:37
24.03.2021
Mehr als drei Millionen Menschen haben sich in Bayern über das zentrale Onlineportal für eine Corona-Impfung registriert. Seit dem Impfstart Ende Dezember hätten sich 3,01 Millionen Menschen auf der Plattform BayIMCO eingetragen, was rund einem Viertel der Bevölkerung des Freistaats entspreche, erklärte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch. Er rief alle Menschen auf, sich auf dem Portal anzumelden, denn das sei der erste Schritt für die Impfung.

Über die Plattform können sich alle Menschen online anmelden und werden dann via SMS oder Mail informiert, wenn sie einen Termin bekommen. Die Entwicklung von BayIMCO ("Bayerisches Impfmanagement gegen Corona") hat den Freistaat rund 6,4 Millionen Euro gekostet.

Allerdings scheitern vor allem ältere Menschen häufig an der Online-Anmeldung, weil dazu ein Mobiltelefon notwendig ist. Mittlerweile kann man allerdings mit einer Mail-Adresse bis zu fünf Personen anmelden, nicht mehr nur eine. Das ist insofern wichtig, weil viele Kinder ihre betagten Eltern anmelden.

Wer keine Möglichkeit hat, eine Mobilfunknummer und Mail anzugeben, kann sich auch über ein Callcenter des regionalen Impfzentrums registrieren lassen.

Söder gibt Regierungserklärung ab

05:36
24.03.2021
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wird sich am Mittwoch im Landtag mit einer Regierungserklärung zur Corona-Politik seines Kabinetts den Abgeordneten stellen und die weitere Pandemie-Politik abstimmen. Die Staatsregierung hatte am Dienstag beschlossen, wegen der über Bayern hinwegrollenden dritten Corona-Welle bis Ostern keine weiteren Lockerungen der Schutzmaßnahmen zu gewähren.

Erst nach den Ferien soll es zu kleineren Erleichterungen kommen, etwa beim Handel oder bei der Außengastronomie.

Kritik dürfte im Landtag von den Abgeordneten der Oppositionsparteien zu erwarten sein. Am Dienstag hatte es vor allem aus der Wirtschaft Unzufriedenheit mit den Beschlüssen gegeben. Gastwirte, Einzelhändler und Kulturtreibende hatten auf Lockerungen über Ostern gehofft, um ihr seit Monaten stillstehendes Geschäft wieder in Gang zu bringen.

In Bayern ist wie auch bundesweit die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder stark gestiegen. Am Dienstag wurde eine Sieben-Tage-Inzidenz von 111 pro 100 000 Einwohner ermittelt. Nach Darstellung Söders warnen bereits Intensivmediziner wieder vor überfüllten Intensivstationen, diesmal möglicherweise mit jüngeren Patienten.