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Hofer Land: Corona-Tests auch an Christi Himmelfahrt

20:46
10.05.2021
Auch an diesem Donnerstag (Christi Himmelfahrt) besteht in Stadt und Landkreis Hof die Möglichkeit, sich kostenfrei auf das Corona-Virus hin testen zu lassen. Darauf weist das Hofer Landratsamt hin.  

Folgende Schnelltest-Stationen stehen dafür am 13. Mai zur Verfügung:

Helmbrechts (BRK Heim, Schlachthofstraße 12) von 18 bis 20 Uhr
Oberkotzau (DLRG Wasserrettungszentrum, Schloßstraße 5a) von 17.30 bis 19.30 Uhr
Schwarzenbach an der Saale (Turnhalle Grundschule, Breslauer Str. 9) von 18 bis 20 Uhr
Hof (Café Simitci, Karlstr. 2) von 10 bis 17 Uhr
Hof (Freiheitshalle) von 9 bis 12 Uhr. Zusätzlich zu den Schnelltests werden hier auch PCR-Tests angeboten.

Zu beachten ist:

Die Teststellen sind nicht Wohnort-gebunden. Das bedeutet, unabhängig davon, in welcher Gemeinde man wohnt, kann jede der Teststellen genutzt werden. Für die Schnelltests muss ein Personalausweis mitgebracht werden. Für die Durchführung eines PCR-Tests ist außerdem eine Versichertenkarte an der Teststelle bereitzuhalten.

red

Klagen über mehr vorgetäuschte Impfberechtigungen

17:42
10.05.2021
Viele Impfzentren klagen nach einem Medienbericht über Aggressivität von Impfwilligen und zunehmende Versuche, sich mit falschen Angaben eine vorzeitige Impfung zu erschleichen. Die SWR-Sendung "Report Mainz" berichtete von mehreren tausend Fällen.

Allein das Hamburger Impfzentrum meldete demnach zuletzt sogar 2000 Vordrängler in einer Woche. Um vorzeitig an einen Impftermin zu kommen, würden etwa falsche Alters- oder Berufsangaben gemacht. In München würden bis zu 350 Vordrängler in der Woche erwischt, in Saarbrücken bis zu 140. "Report Mainz" hatte bei den Impfzentren der Landeshauptstädte nachgefragt, allerdings erfassen nicht alle Zahlen zu Impfvordränglern.

Der Sprecher der Hamburger Sozialbehörde, Martin Helfrich, sagte der Redaktion: "Die Stimmung wird aggressiver. Den Menschen ist teilweise sehr klar, dass sie nicht berechtigt sind und trotzdem versuchen sie, sich impfen zu lassen."

"Report"-Recherchen zeigen demnach, dass die Impfbetrüger sich oft als höher priorisierte Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren ausgeben. Denn eine pflegebedürftige Person etwa kann zwei Kontaktpersonen benennen, die vorrangig geimpft werden. In einem der SWR-Redaktion bekannten Fall schafften es aber statt zwei acht junge und gesunde Leute, sich als Kontaktpersonen impfen zu lassen.