Letztes Update:
20210510101946

Im Landkreis Hof: Sinkende Inzidenz nähert sich der Marke 100

10:06
10.05.2021
Die Erst-Impfquote im Hofer Land liegt mit 47 Prozent deutlich über dem Durchschnitt.

Hof - In Stadt und Landkreis Hof sind 16 weitere Personen Corona-positiv getestet worden. Hiervon entfallen sieben auf den Landkreis und neun auf die Stadt Hof. Elf waren als Kontaktpersonen bekannt. Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Landkreis und der Stadt Hof steigt auf 10.031.

Da 52 Personen wieder aus der häuslichen Isolierung entlassen werden konnten, liegt die Zahl der aktuellen Fälle bei 565 Personen. 9204 gelten als genesen. Die 565 aktuellen Fälle verteilen sich wie folgt: Landkreis Hof: 338; Stadt Hof: 227.

Die Sieben-Tage-Inzidenzwerte (Berechnung laut RKI):

Landkreis Hof: 104,1 (Vortag 113,9);

Stadt Hof: 154,9 (Vortag 181,1).

Im Hofer Land wurden mittlerweile insgesamt 81.940 Impfungen durch Impfzentren und Hausarztpraxen durchgeführt, davon 66.613 Erstimpfungen. Die Impfquote nach Erstimpfungen in der Gesamtbevölkerung liegt damit aktuell bei 47,37 Prozent (zum Vergleich: Bayern 33,4 Prozent, Deutschland 32,8 Prozent). Die Quote der über 16-Jährigen, die geimpft werden dürfen, liegt bei 54,67 Prozent. red

Leere Hotels: Über 80 % weniger Gäste im ersten Quartal

09:54
10.05.2021

Fürth (dpa/lby) - Die Corona-Krise hat den Tourismus in Bayern nahezu zum Erliegen gebracht. Im ersten Quartal zählten die Behörden lediglich knapp 985 000 Gäste in Bayern.

Das waren fast 84 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Montag mitteilte. Dementsprechend schrumpfte auch die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Gaststätten, Pensionen, Jugendherbergen, auf Campingplätzen und in anderen Betrieben in einer ähnlichen Größenordnung von knapp 74 Prozent auf 4,2 Millionen.

Viele Hotels und Gaststätten sind seit Monaten geschlossen. Die Betriebe, die noch geöffnet haben, dürfen nur Geschäfts- und Dienstreisende und andere Gäste mit triftigen Gründen aufnehmen. Dazu zählen beispielsweise Reha-Patienten. Touristische Übernachtungen sind verboten, mit Ausnahme der eigenen Ferienwohnung. Am härtesten getroffen wurden dementsprechend Jugendherbergen, Hütten, Ferienheime und Campingplätze, deren Gästezahlen um jeweils über 95 Prozent einbrachen.

Am glimpflichsten davon kamen die Kur- und Rehakliniken, doch auch diese spüren die Folgen der Pandemie sehr deutlich. Laut Landesamt gingen die Übernachtungen in diesen Kliniken um etwas mehr als ein Viertel auf 1,3 Millionen zurück.

Nach Regierungsbezirken aufgeschlüsselt ist der Rückgang zahlenmäßig in Oberbayern inklusive München am stärksten, wohin üblicherweise die Mehrzahl der Touristen reist. Knapp 428 000 Gäste kamen noch in den größten bayerischen Regierungsbezirk, drei Viertel weniger als im Vorjahr. Prozentual litt die Tourismusbranche in Schwaben am meisten, dort sank die Zahl der Gäste in den ersten drei Monaten um knapp 87 Prozent auf knapp 116 500.