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20210318112259

Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in den USA sinkt weiter

08:16
18.03.2021
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den USA ist weiter zurückgegangen. Am Mittwoch wurden 56 930 neue Fälle gemeldet, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore vom Donnerstagmorgen (MEZ) hervorgeht. Das sind rund 1000 weniger als eine Woche zuvor. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Infektion ging demnach um etwa 400 auf 1138 zurück. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300 416 neuen Ansteckungen sowie am 12. Januar mit 4470 Toten registriert.

In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang 29,6 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, rund 538 000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen, aber nicht relativ zur Bevölkerung, sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC erhielten bisher mehr als 73 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis, wie aus Daten auf der Internetseite am Donnerstagmorgen hervorging. Knapp 40 Millionen gelten als vollständig geimpft. Zugelassen sind die Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna und Johnson & Johnson.

(dpa)

Im Corona-Semester: Kaum Vorlesungen an Unis ausgefallen

08:07
18.03.2021
Die Corona-Pandemie betrifft auch den Alltag von Studierenden - den Vorlesungs- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen hat sie allerdings kaum beeinträchtigt. Das ist das Ergebnis einer Befragung von mehr als 27 000 Studentinnen und Studenten sowie 665 Hochschullehrern durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Demnach fiel nur knapp ein Prozent der geplanten Vorlesungen aus. Wie das CHE am Donnerstag weiter mitteilte, konnten durch die Umstellung auf digitale Formate auch Seminare, Übungen und Tutorien von fast allen Lehrenden wie geplant angeboten werden.

Studienautor Marc Hüsch räumt aber ein, dass der geringe Ausfall von nur einem Prozent statistisch eingeordnet werden muss. «Eine Informatik-Vorlesung lässt sich beispielsweise problemlos Corona-konform digital durchführen. Naturwissenschaften mit verpflichtenden Laborpraktika oder Exkursionen stellte die aktuelle Situation vor ganz andere Herausforderungen», sagt Hüsch. So mussten 43 Prozent der befragten Professoren aus den Fächern Geografie und Geowissenschaften Präsenzveranstaltungen wie Exkursionen im Wintersemester ersatzlos absagen.

(dpa)

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