Letztes Update:
20210318112259

Gesichtsschutzmasken im Wert von 6 Milliarden Euro importiert

07:51
18.03.2021
Deutschland hat wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr Gesichtsschutzmasken im Wert von 6 Milliarden Euro importiert. Die Ware kam «fast ausschließlich» aus der Volksrepublik China, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Grundlage vorläufiger Zahlen berichtete. Vergleichswerte aus den coronafreien Vorjahren liegen nicht vor, da die Masken statistisch nicht unter einer eigenen Warennummer erfasst wurden. Erst ab 2021 nennt das Bundesamt zudem genaue Stückzahlen: Danach wurden im Januar diesen Jahres 1,4 Milliarden Gesichtsschutzmasken im Wert von 186,7 Millionen Euro importiert. Das ergibt einen Durchschnittspreis von gut 13 Cent pro Stück.

(dpa)

Können Geimpfte Corona übertragen? - Kubicki fordert schnelle Klärung

06:12
18.03.2021
FDP-Vize Wolfgang Kubicki macht die Bundesregierung dafür verantwortlich, dass die Gefahr einer Corona-Übertragung durch bereits geimpfte oder von der Krankheit genesene Menschen noch immer ungeklärt ist. Das Verhalten der Bundesregierung sei rechtlich höchst problematisch, sagte Kubicki der Deutschen Presse-Agentur. «Es spielt keine Rolle, ob die Bundesregierung mutwillig oder aus schierer Inkompetenz nicht in der Lage ist, bestimmte Bereiche mit wissenschaftlicher Expertise und mehr und besserer Forschung aufzuhellen», sagte Kubicki.

Außerdem müsse im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt bleiben - dies gebiete auch das Grundgesetz. «Über so lange Dauer so drastische Grundrechtseinschränkungen mit Unwissenheit zu verteidigen ist nicht nur peinlich, sondern rechtlich hoch problematisch», sagte Kubicki. «Es untergräbt zudem weiter das Vertrauen der Bürger in die politisch Handelnden und schadet damit letztlich auch der Akzeptanz der Maßnahmen.»

Kubicki hatte die Bundesregierung schriftlich gefragt, zu welchem konkreten Zeitpunkt das Bundesgesundheitsministerium oder das Robert Koch-Institut sich festlegen wollten, ob eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch geimpfte oder von dem Virus genesene Personen möglich ist. Die Frage der Übertragbarkeit sei noch ungeklärt, heißt es in der Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Und: «Eine Festlegung, ob eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch geimpfte oder von dem Virus genesene Personen möglich ist, kann erst zum Zeitpunkt der Auswertung von diesbezüglichen aussagekräftigen wissenschaftlichen Studien erfolgen.»

Das israelische Gesundheitsministerium und der Pharmakonzern Pfizer hatten vergangene Woche Erkenntnisse aus der praktischen Anwendung veröffentlicht, denen zufolge der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer laut offiziellen israelischen Daten nicht nur vor schwerer Erkrankung und Tod schützt, sondern auch vor einer asymptomatischen Infektion. Damit besteht die Hoffnung, dass geimpfte Personen andere nicht mehr anstecken können und Infektionsketten so unterbrochen werden können. Die Ergebnisse sind bisher nicht in einem wissenschaftlichen Fachmagazin veröffentlicht, sondern von den Unternehmen mitgeteilt worden.

(dpa)

Lockdown hält Gastgewerbe auch im Januar in den roten Zahlen

07:30
18.03.2021
Der Corona-Lockdown hält das Gastgewerbe in Deutschland weiterhin fest im Griff. Zwar steigerte sich zu gleichbleibenden Preisen der Umsatz im Januar um 3,3 Prozent im Vergleich zum Dezember, dennoch lagen die Erlöse der Hotels und Gaststätten weiterhin 70 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Besonders hart traf es die Beherbergungsbetriebe, die nur noch 16 Prozent des Vorjahresmonats erreichten. Die Gastronomie erzielte 37 Prozent, wobei die Caterer mit 52,5 Prozent noch wesentlich besser abschnitten als die übrigen Betriebe.

(dpa)

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