Letztes Update:
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EMA entscheidet über Aufhebung des Astrazeneca-Impfstopps

05:19
18.03.2021
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will am Donnerstag entscheiden, ob der Astrazeneca-Impfstoff gegen das Coronavirus weiter verwendet werden soll. Sein Gebrauch war in Deutschland und anderen Ländern nach einigen Fällen von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zur Impfungen ausgesetzt worden. Wie es nach der Bewertung durch die EMA weiter geht, wollen Bund und Länder dann am Freitag bei einem «Impfgipfel» beraten.

(dpa)

Kapitel

Mittwoch, 17. März

Hansa Rostock darf auf Zuschauer hoffen

20:06
17.03.2021
Fußball-Drittligist Hansa Rostock darf trotz bundesweit steigender Corona-Infektionszahlen als erster deutscher Proficlub nach etlichen Monaten wieder auf Fans bei einem Spiel hoffen. «Update zu einer möglichen Zuschauer-Rückkehr: Nach einem guten Gespräch zwischen unserem Vorstandsvorsitzenden, der Stadt und dem Land wird es morgen in Schwerin eine finale Entscheidung geben. Drückt die Daumen!», twitterte der Verein am Mittwochabend.

Zuvor hatte die Landesregierung schon positive Signale gesendet. Sie werde vorgeschlagen, dass für das Heimspiel von Hansa am Samstag gegen den Halleschen FC 777 Zuschauer im 30 000 Zuschauer fassenden Ostseestadion zugelassen werden. Das hatte das Gesundheitsministerium in Schwerin nach den Beratungen mit Verantwortlichen der Hansestadt und dem Verein mitgeteilt.

(dpa)

Segeln: Kieler Woche wird erneut auf September verschoben

20:06
17.03.2021
Die Kieler Woche wird wie schon im ersten Jahr der Corona-Pandemie auch 2021 in den Frühherbst verschoben. Die 127. Auflage der weltgrößten Segel-Regattawoche soll erneut nicht zum Traditionstermin im Juni, sondern vom 4. bis 12. September stattfinden. Das gaben die Organisatoren und die Stadt Kiel am Mittwochabend nach Abstimmung mit den beteiligten Vereinen und Rücksprache mit der schleswig-holsteinischen Landesregierung bekannt.

Mit der Entscheidung reagieren die Veranstalter frühzeitig auf die in vielen Ländern wieder steigenden Inzidenzzahlen und die damit verbundene unsichere Planungslage. Auch 2020 hatten die Kieler bereits am 19. März zu den ersten Großveranstaltern gezählt, die mit einer Verschiebung auf die Pandemie reagierten. Die Verschiebung der Olympischen Spiele 2020 auf 2021 folgte damals am 24. März.

«Wir haben bewusst jetzt schon entschieden», sagte Sportchef Dirk Ramhorst. Die Kieler Woche lebe auch von ihren internationalen Teilnehmer-Feldern. Auf die Frage, ob die Verschiebung der Regattawoche auch als Warnschuss aus Sicht des Internationalen Olympischen Komitees verstanden werden kann, sagte Ramhorst der Deutschen Presse-Agentur: «Die Olympischen Spiele finden vier Wochen nach dem Stammtermin der Kieler Woche statt. Ich glaube, dass die Olympischen Spiele stattfinden können. Nur nicht in dem Kreis, in dem man es sonst kennt.»

(dpa)

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