Letztes Update:
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24 Verdachtsfälle auf Corona-Mutante in Freiburger Kita

16:30
27.01.2021
Bei 14 Erzieherinnen und 10 Kindern aus der Kita Immergrün in Freiburg besteht nach Angaben der Diakonie Baden Verdacht auf eine Infektion mit einer mutierten Variante des Coronavirus. Vier der sechs Gruppen seien daher in Quarantäne, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Karlsruhe der Deutschen Presse-Agentur.

Vor etwa zwei Wochen habe es den ersten Verdachtsfall gegeben. Erst am Mittwochmittag habe dann das Gesundheitsamt darüber informiert, dass Hinweise auf eine Corona-Mutante festgestellt worden seien. Daraufhin vertagte die baden-württembergische Landesregierung die Entscheidung über die Öffnung von Kitas und Grundschulen erneut.

Die Kita Immergrün ist eine von zehn Kindertagesstätten des Diakonischen Werkes Freiburg. Dem Diakonie-Sprecher zufolge sieht das Hygienekonzept der Kita vor, dass die sechs Gruppen sich nie begegnen. Daher würden die zwei nicht betroffenen zunächst auch weiter wie gewohnt betreut. «Die gute Nachricht ist, dass das Hygienekonzept funktioniert hat», sagte der Sprecher weiter.

(dpa)

Gema vergibt weitere 19 Corona-Millionen an Clubs und Festivals

15:50
27.01.2021
Clubs, Festivals und Musikaufführungsstätten können neue Corona-Hilfen erwarten. Der Musikrechteverwerter Gema kündigte am Mittwoch in München weitere 19 Millionen Euro aus dem Kulturpaket der Bundesregierung an. Zuvor waren bereits 30 Millionen Euro an die Gema für die Antragssteller geflossen. «Bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte sich die Gema für
eine Aufstockung der Fördersumme eingesetzt, um 280 offene Anträge bewilligen zu können», hieß es in einer Mitteilung.

«Rund fünf Millionen Euro konnten bereits ausgezahlt werden, der Rest
folgt in den nächsten Wochen.» Spätestens Ende Februar sollten Vergabe und Auszahlung der nun 49 Millionen Euro abgeschlossen sein.

«Durch das Verbot öffentlicher Veranstaltungen ist dieser Wirtschaftszweig in seiner Existenz bedroht», sagte Gema-Chef Harald Heker. Grütters wird so zitiert: «Wir brauchen die vielen kleinen und großen Bühnen, die Clubs und Festivals in unserem Land, damit Musikerinnen und Musiker jedes Genres möglichst bald wieder live vor Publikum auftreten können.»

Der Bund hatte noch vor dem zweiten Lockdown für die Kultur ein eigenes Programm in Höhe von einer Milliarde Euro aufgelegt. Das will Grütters nun um weitere 1,5 Milliarden aufgestockt wissen, auch weil der zweite Lockdown noch nicht eingepreist gewesen sei.

(dpa)

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