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20210127155014

53 Corona-Patienten aus anderen EU-Ländern in Deutschland behandelt

15:49
27.01.2021
Während der zweiten Corona-Welle seit dem Herbst sind inzwischen 53 Patienten aus anderen EU-Ländern in Deutschland behandelt worden. 31 davon kamen aus Belgien, 14 aus den Niederlanden und 8 aus Frankreich, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Mittwoch bekanntgab. Währen der ersten Welle der Corona-Pandemie im Frühjahr wurden insgesamt 232 Intensivpatienten aus dem besonders stark betroffenen Italien, den Niederlanden und Frankreich in deutsche Krankenhäuser gebracht.

(dpa)

Gewerkschaft GEW fordert: Schulöffnung frühestens nach Fasnet

15:49
27.01.2021
Wegen neuer Fälle von Virusmutationen im Südwesten sollten die Schulen und Kitas aus Sicht der Bildungsgewerkschaft GEW noch mindestens mehrere Wochen geschlossen bleiben. «Angesichts der schwer einzuschätzenden Gefahr durch Virusmutationen sollten die Kitas und Schulen frühestens wieder nach der Fasnetspause am 22. Februar öffnen», forderte die GEW-Landesvorsitzende Monika Stein am Mittwoch. «Bis dahin können dann gute Konzepte für Wechselunterricht und einen besseren Schutz in Kitas und Schulen vorbereitet werden.»

Die Gewerkschaft Verdi pocht ebenfalls auf mehr Gesundheitsschutz in Kitas und Grundschulen. «Die Notbetreuungen, die durch die fehlenden Vorgaben bereits jetzt teilweise weit über 50 Prozent ausgelastet sind, müssen wieder wie im Frühjahr verbindlich geregelt werden», forderte die Gewerkschaft. Eine vollständige Öffnung ohne verbindlich geregelte Schutzmaßnahmen sei nicht verantwortbar.

(dpa)

BW-Regierung äußert Bedauern über Vertagung der Schul-Entscheidung

15:35
27.01.2021
Die Landesregierung hat ihr Bedauern darüber geäußert, dass sich die Entscheidung zur Schulöffnung weiter verzögert. «Wir wären sehr froh gewesen, wenn wir heute hätten verkünden können, dass unsere Kleinsten wieder in Betreuung gehen können, zusammen mit anderen Kindern», sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet am Mittwoch dem SWR. Es sei der Wunsch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) gewesen, Präsenzunterricht wieder zu ermöglichen - wenn auch in halbierten Klassen und mit reduzierten Unterricht. Aber Kretschmann habe immer deutlich gemacht, dass diese Entscheidung nicht pandemieunabhängig gefällt werden könne. Angesichts neuer Fälle von Virusmutationen müsse die Entscheidung nun überdacht werden, sagte Hoogvliet. Man müsse nun die Ergebnisse des Labors abwarten.

Ursprünglich wollten Kretschmann und Eisenmann an diesem Mittwoch die Entscheidung verkünden, dass Kitas und Grundschulen schrittweise wieder geöffnet werden sollen. Laut Landesregierung sind aber acht neue Fälle von Virusmutationen im Südwesten bekannt geworden, davon zwei bei zwei Kindern in einem Kindergarten in Freiburg. 21 Menschen in dem Kindergarten seien ebenfalls infiziert, nun müsse geklärt werden, ob es sich ebenfalls um die neuen Virusvarianten handele. Die zunächst in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B.1.351) nachgewiesenen Varianten gelten als hochansteckend.

(dpa)

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