Letztes Update:
20210127154816

Bundesbildungsministerin zu Schulen: Lieber 14 Tage länger warten

15:19
27.01.2021
In der Debatte über die Dauer der Schulschließungen hat sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek für einen vorsichtigeren Kurs ausgesprochen. «Ich bin immer im Moment in der Situation, dass ich sage, lieber 14 Tage jetzt länger warten», sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. Sie könne aber auch diejenigen verstehen, die auf ein nicht so hohes Infektionsgeschehen in ihrer Region hinweisen. «Und die Sorge, wie ist das mit den jungen Menschen, die treibt natürlich alle um.»

Präsenzunterricht sei für Kinder das Optimale, sagte Karliczek. Aber man sei im Moment in einer pandemischen Lage mit hohen Unsicherheiten angesichts der Mutationen. «Wir wissen noch nicht, wie weit sie sich in Deutschland schon ausgebreitet haben.»

(dpa)

EU-Kommissarin: Astrazeneca zur Impfstoff-Lieferung verpflichtet

15:19
27.01.2021
EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides hat erneut an den Pharmakonzern Astrazeneca appelliert, die vertraglich vereinbarte Menge Corona-Impfstoff fristgerecht an die EU-Staaten zu liefern. «Wir stecken in einer Pandemie, und wir verlieren jeden Tag Menschen», sagte Kyriakides am Mittwoch in Brüssel. Die Hersteller von Impfstoffen hätten eine «moralische, gesellschaftliche und vertragliche Verantwortung».

Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag mit Astrazeneca über bis zu 400 Millionen Impfstoffdosen. Der Konzern hat jedoch angekündigt, nach der für Freitag erwarteten Zulassung des Impfstoffs im ersten Quartal nur einen kleinen Teil der zugesagten Menge zu liefern. Als Grund wurden Produktionsprobleme in einem Werk in Belgien angegeben. Die EU lässt das nicht gelten, zumal der Konzern noch in drei anderen Werken produziere.

(dpa)

"Geballter" Mutations-Ausbruch in Freiburger Kindertagesstätte

14:55
27.01.2021
In einer Freiburger Kindertagesstätte ist bei zwei Kindern das hochansteckende, mutierte Corona-Virus festgestellt worden. Mindestens 21 weitere Kinder und Erwachsene wurden ebenfalls positiv auf Corona getestet. Ob und welche mutierte Variante sie in sich tragen, wird im lauf der kommenden Tage geklärt werden. Die Behörden sprechen von einem bisher nicht dagewesenen „geballten Ausbruch“ in einer Kita im Land. Die Pläne der Landesregierung, Grundschulen und Kitas zum Monatswechsel wieder zu öffnen liegen daher bis auf Weiteres auf Eis, so ein Regierungssprecher am Mittwoch. 

(rd)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen