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Ministerium zur Einreisesperre: Keine Sonderregelung für Sportler

14:22
01.02.2021
Die neuen deutschen Einreise-Regeln treffen auch die Champions League. Denn die vorerst bis zum 17. Februar gültige Verordnung sieht keine Ausnahmen für den Profifußball vor. In der Verordnung «gibt es derzeit keine Sonderregelung für Profi-Sportler», stellte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Montag auf Anfrage klar. Damit kann RB Leipzig sein für den 16. Februar geplantes Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Liverpool nach aktuellem Stand nicht im eigenen Stadion austragen.

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat sich bisher noch nicht zu der Problematik geäußert. Am Sonntag hatte sich Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff noch optimistisch gezeigt, eine Lösung zu finden. «Unser Ziel ist es nicht, in St. Petersburg oder woanders als Alternative zu spielen», sagte Mintzlaff.

Seit Samstag dürfen Fluggesellschaften keine Menschen aus besonders betroffenen Corona-Mutationsgebieten mehr nach Deutschland bringen. Zu diesen Gebieten zählt Großbritannien. Ausnahmen sind lediglich für Deutsche und für Ausländer, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, vorgesehen. Für sie gilt aber auch die Pflicht, sich vor der Einreise anzumelden und einen negativen Corona-Test vorzuweisen.

(dpa)

Deutlich mehr Andrang bei Service-Nummer 116 117

15:28
01.02.2021
Die Corona-Krise führt zu deutlich mehr Andrang bei der bundesweiten Service-Telefonnummer 116 117 der Kassenärzte. Im Januar wurde sie elf Millionen mal angerufen, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Montag auf Anfrage in Berlin mitteilte - im ganzen vergangenen Jahr waren es gut 18 Millionen Anrufe gewesen. Fast 90 Prozent der Anrufe drehten sich nun um das Thema Corona.

Bei der 116 117 kann man sich auch über Corona-Impfungen informieren. Anrufer werden in den meisten Bundesländern an Call Center geleitet, die Fragen zum Impfen beantworten und teils auch Termine vermitteln. Daneben gibt es das Internetportal www.116117.de mit einer Übersicht über die je nach Land vorgesehenen Buchungsmöglichkeiten für Termine.

Die ursprüngliche Bereitschaftsdienst-Nummer für Anliegen außerhalb der Praxiszeiten war Anfang 2020 ausgebaut worden - unabhängig von der Corona-Krise. Patienten können bei akuten Anliegen rund um die Uhr eine erste Einschätzung bekommen, wie dringlich sie behandelt werden müssen - und je nachdem in eine Praxis oder eine Klinik weitergelotst werden. Außerdem können Termine bei Fachärzten, Hausärzten, Kinderärzten und Psychotherapeuten vermittelt werden.

(dpa)

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