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Füchse-Heimspiel kurzfristig verlegt - Göppingen muss in Quarantäne

13:14
22.12.2020
Das Heimspiel der Füchse Berlin gegen Frisch Auf Göppingen in der Handball-Bundesliga muss kurzfristig verschoben werden. Wie die Göppinger am Dienstag mitteilten, kann die für Mittwoch in der Max-Schmeling-Halle angesetzte Begegnung nicht stattfinden, da sich das Team in eine zehntägige Quarantäne begeben muss. Die Schwaben hatten am Sonntag gegen die MT Melsungen gespielt. Beim Gegner wurden zuletzt drei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet. Sie mussten bereits in Isolation. Nun entschieden die Gesundheitsämter Göppingen und Kassel das gemeinsam auch für Frisch Auf.

Einen neuen Termin für die Begegnung gegen die Füchse in der Hauptstadt gibt es noch nicht. Den Berlinern bleibt damit in diesem Jahr nur noch das Auswärtsspiel am 27. Dezember in Lemgo. Auch die Füchse, die derzeit auf Rang vier der Tabelle stehen, waren Anfang November bereits in Corona-Quarantäne.

(dpa)

BW schränkt mit Quarantänepflicht Grenzverkehr ein

12:48
22.12.2020
Baden-Württemberg schiebt Shoppingtouren und Skitourismus jenseits der Grenzen nach Frankreich und in die Schweiz mit einer Quarantänepflicht einen Riegel vor. Angesichts der weiter rasant steigenden Infektionszahlen im Südwesten und in den Grenzregionen werde die Verordnung für die Einreise angepasst, hieß es am Dienstag aus Regierungskreisen. «Die Gefahr, dass durch Ein- und Rückreisen nach Baden-Württemberg zusätzliche Infektionsherde im Inland entstehen, soll eingeschränkt werden», hieß es weiter. Nach dpa-Informationen soll die aktualisierte Verordnung im Laufe des Tages beschlossen, anschließend verkündet und in Kraft gesetzt werden.

Der kleine Grenzverkehr aus überwiegend touristischen Gründen oder zu Zwecken des Einkaufs führe mit der Änderung zu einer Quarantänepflicht, hieß es weiter. Durch die Verschärfung könnten zum Beispiel weder die Baden-Württemberger in der Schweiz Ski fahren noch die Schweizer im Supermarkt in Baden-Württemberg einkaufen gehen. Zuerst hatte das «Badische Tagblatt» über die Pläne berichtet.

Eine Ausnahmeregelung ohne Quarantänepflicht für Aufenthalte in einem ausländischen Risikogebiet unter 24 Stunden soll demnach nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe gelten. Darunter fallen beispielsweise Arbeit, Schule, Arztbesuche oder familiäre Angelegenheiten.

Baden-Württemberg hatte zunächst anders als Bayern an einer Ausnahmeregelung festgehalten, wonach Wintersportler und andere Tagestouristen, die kurz in ein Corona-Risikogebiet im Ausland reisen, nach ihrer Rückkehr nicht in Quarantäne mussten. Konkret galt diese Ausnahmeregelung bislang für Menschen aus Baden-Württemberg, die sich weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hatten. Mit der Verschärfung der Einreise-Verordnung vollzieht der Südwesten einen Schritt, den Bayern schon Ende November gegangen war.

Frankreich hatte einen Tag vor Beginn des deutschen Lockdowns seine bisher geltenden strengen Ausgangsbeschränkungen deutlich gelockert. Die landesweite Schließung aller Geschäfte war bereits am 28. November wieder aufgehoben worden, eine Sonderausgangsbescheinigung ist seit einer Woche nicht mehr notwendig. Menschen aus Baden-Württemberg konnten bislang im kleinen Grenzverkehr ungehindert über den Rhein ins benachbarte Elsass fahren.

Zuletzt hatte die Elsass-Metropole Straßburg ebenso Mühlhausen (Mulhouse) am vierten Adventssonntag mit einem verkaufsoffenen Sonntag Kunden aus dem badischen Grenzgebiet angezogen. Auch das große Outlet-Center im elsässischen Roppenheim, nur zwei Minuten von der Grenze entfernt, war am Sonntag geöffnet.

(dpa/lsw)

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