Zurzeit gilt die Devise: "Wir sind noch lange nicht fertig." Im CNN-Studio zeigt Analyst John King in schwindelerregendem Tempo Entwicklungen auf seiner "Magic Wall", einer USA-Karte, die die Tendenzen mehr oder weniger in Echtzeit abbildet. Doch seine Analysen, so fundiert sie sind, sind in diesem Jahr noch komplizierter als sonst, denn das Zahlenmaterial ist noch instabil: Der extrem hohe Anteil an Briefwählern hat für eine Rekordwahlbeteiligung gesorgt - und die Briefe sind langsamer zu zählen als die zum Teil elektronischen Stimmen aus den Wahllokalen.
Das weiß auch King: "Diese Grafiken werden noch oft hin und her springen, von rot nach blau und umgekehrt, weil auch die Stimmen unterschiedlich gezählt werden - in manchen Bezirken kommen die Briefe zuerst, in manchen nicht."
Noch offene Wahllokale gibt es zudem Richtung Westen in North Dakota, Oregon, Kalifornien, Idaho, Washington State, Hawaii und Alaska.