Letztes Update:
20210111173548

Texas und Florida eher für Trump, Kalifornien für Biden

04:07
04.11.2020
Die Zahlen laufen zum jetzigen Zeitpunkt noch auseinander, je nachdem, woher sie kommen. CNN und die dpa geben Biden 192 und Trump 108 Wahlleute, bei der Washington Post steht es 188 zu 114 für Biden. Das wird sich noch glattziehen. 

Tendenzen sind aber schon festzustellen: Im wichtigen Staat Florida (29) steht Trump gut da, nach Umfragen vor allem in Bezirken mit hohem Latino-Anteil. Hier konnte Biden schlechter punkten als erwartet. Vorteile für Trump gibt es auch in North Carolina (15) und Georgia (16). Er braucht diese beiden Staaten zum Sieg, Biden würde auch andere Wege finden, vor allem, weil ihm nach den Trends Kalifornien (55), Oregon (7) und Washington (12) zugesprochen werden. 

In Texas (38) liegt Trump knapp vorne, Biden schlägt sich besser als erwartet. Insgesamt aber ist das Rennen um die Präsidentschaft viel knapper als in den Umfragen vor dem Wahltag. Als entscheidend gelten derzeit Arizona (11), wo Biden führt und Pennsylvania (20), Michigan (16) und Wisconsin (10), die eher an Trump gehen könnten. 

Tom Rüdell

Demokraten behalten die Kontrolle über das Repräsentantenhaus

03:56
04.11.2020
Die amerikanischen Demokraten haben am Dienstag ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus beibehalten und sogar gestärkt, berichteten Fox News und ABC.

Die Demokraten werden nach den beiden Kanälen zwischen vier und fünf zusätzliche Sitze gewinnen. Sie halten derzeit 232 der 435 Sitze. Die Republikaner kontrollieren den Senat.

Missouri geht an Trump

03:51
04.11.2020
US-Präsident Donald Trump hat auch im Bundesstaat Missouri den erwarteten Wahlsieg erzielt. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen.

Auch Missouri gilt als sichere Bastion der Republikaner. Bereits 2016 sicherte sich Trump die zehn Wahlleute mit einer deutlichen Mehrheit. Er lag damals gut 18 Prozentpunkte vor der damaligen Gegenkandidatin Hillary Clinton. Die Umfragen sahen Trump dieses Jahr wieder klar in Führung. Um Präsident zu werden, braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 Wahlleuten.