Die Zahlen laufen zum jetzigen Zeitpunkt noch auseinander, je nachdem, woher sie kommen. CNN und die dpa geben Biden 192 und Trump 108 Wahlleute, bei der Washington Post steht es 188 zu 114 für Biden. Das wird sich noch glattziehen.
Tendenzen sind aber schon festzustellen: Im wichtigen Staat Florida (29) steht Trump gut da, nach Umfragen vor allem in Bezirken mit hohem Latino-Anteil. Hier konnte Biden schlechter punkten als erwartet. Vorteile für Trump gibt es auch in North Carolina (15) und Georgia (16). Er braucht diese beiden Staaten zum Sieg, Biden würde auch andere Wege finden, vor allem, weil ihm nach den Trends Kalifornien (55), Oregon (7) und Washington (12) zugesprochen werden.
In Texas (38) liegt Trump knapp vorne, Biden schlägt sich besser als erwartet. Insgesamt aber ist das Rennen um die Präsidentschaft viel knapper als in den Umfragen vor dem Wahltag. Als entscheidend gelten derzeit Arizona (11), wo Biden führt und Pennsylvania (20), Michigan (16) und Wisconsin (10), die eher an Trump gehen könnten.