Zur Erinnerung: Die US-Präsidentschaftswahl ist eine indirekte. Die Kandidaten müssen eine Mehrheit von Wahlleuten im sogenannten Electoral College erreichen. Die Wahlleute werden aus den Bundesstaaten entsandt und stimmen dann entsprechend der Ergebnisse in ihrem Heimatstaat ab. Die Mehrheit im Electoral College liegt bei 270 Wahlleuten - zurzeit sind 161 davon vergeben.
Joe Biden führt aktuell mit 89 zu 72 - allerdings heißt das natürlich noch nichts. Die Anzahl der Wahlleute richtet sich grob nach der Einwohnerzahl des jeweiligen Staates, ganz konkret nach der Anzahl der aus dem Staat entsandten Senatoren und Kongressabgeordneten. Daraus ergibt sich die Situation, dass manche Staaten in der Rechnung wichtiger als andere sind - die sogenannten "Swing States" oder "Battleground States.