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20201103161242

Land macht Weg frei für Corona-Schnelltests an Schulen und Kitas

14:37
03.11.2020
Antigen-Schnelltests sollen in Baden-Württemberg künftig auch an Schulen und Kitas zur Eindämmung von Corona-Infektionen eingesetzt werden. Man habe mit Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) beschlossen, kommende Woche eine entsprechende Kabinettsvorlage vorzulegen, verkündete Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Dienstag in Stuttgart.

Die Bundesländer hatten sich bei ihrem Treffen vergangene Woche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darauf verständigt, dass Corona-Schnelltests künftig in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen eingesetzt werden sollen. Mit den Schnelltests soll ein Ergebnis innerhalb weniger Minuten vorliegen. Bisher setzt die Landesregierung an Schulen und Kitas nur auf sogenannte PCR-Tests. Deren Ergebnisse liegen in der Regel erst nach ein bis zwei Tagen vor - sie gelten aber als weniger fehleranfällig. Zuvor hatte es Debatten in der grün-schwarzen Koalition über den Einsatz von Schnelltests gegeben.

(dpa/lsw)

Virologin für Masken und Lüften im Unterricht

13:57
03.11.2020
Masken im Unterricht und regelmäßiges Lüften sind nach Angaben einer Virologin zentral für die Vermeidung von Corona-Infektionen an Schulen. «Die Frage ist: Kommt es dort zu sehr vielen Ansteckungen?», sagte die Virologin Melanie Brinkmann am Dienstag in Berlin bei einer Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Eindringlich sprach sich die Expertin am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung für Masken im Unterricht aus. Die Kombination aus dieser Maßnahme und dem Lüften könne das Infektionsrisiko deutlich vermindern. «Die Maske kann dieses Risiko, dass ich meinen Nachbarn anstecke, deutlich reduzieren», sagte Brinkmann. Wenn in der Atemluft Viren enthalten seien, dann hingen sie an Tröpfchen. Diese könnten durch Masken in weiten Teilen zurückgehalten werden. So sinke die Virenlast in der Luft stark. Spahn sagte über das Schulwesen: «Es ist nicht der Infektionstreiber, aber es ist Bestandteil des Infektionsgeschehens.»

(dpa)

Umfrage: Zeitschriftenpreise in Corona-Krise weitgehend stabil

13:52
03.11.2020
Die Preise für Zeitschriften sind in der Corona-Krise einer Befragung zufolge in vielen Verlagshäusern in Deutschland stabil geblieben. 71 Prozent planten keine Anpassung von Preisen zur Bewältigung der Krise, wie aus einer am Dienstag vorgestellten Studie des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zu Verlagstrends hervorgeht. Sie entstand in Kooperation mit der Beratungsgesellschaft KPMG und der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Bei der Online-Befragung im März und Juni machten insgesamt 116 Verlage mit. Sie stehen für Publikumszeitschriften (48 Prozent), Fachzeitschriften (21 Prozent), Zeitungen (9 Prozent) sowie sonstige Produkte wie Anzeigenblätter und Bücher (22 Prozent).

12 Prozent der befragten Verlage gaben an, Preisanpassungen eingeleitet zu haben und 15 Prozent planten solche Schritte für die Folgemonate.

(dpa)

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