Letztes Update:
20201117163103

Weitere Lockerungen in Rheinland-Pfalz

04:44
16.09.2020
In Rheinland-Pfalz tritt an diesem Mittwoch eine neue Corona-Verordnung in Kraft, die bisherige Bestimmungen zur Teilnahme an Versammlungen lockert. Die bereits 11. Corona-Bekämpfungsverordnung ist bis Ende Oktober gültig. Zu den wichtigsten Änderungen gehört eine Anhebung der maximalen Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen. In Innenräumen sind jetzt bis zu 250 Menschen zugelassen, im Freien bis zu 500. Gesonderte Regelungen gelten für Veranstaltungen in großen Hallen, Sälen oder Stadien. Dort kann jeder zehnte Platz besetzt werden, wenn ein Hygienekonzept vorgelegt wird. Dies gilt auch für Fußballspiele. Gibt es etwa in Kinos oder auch in Kirchen eine feste Bestuhlung, reicht es, wenn jeweils ein Platz zwischen Besuchern frei bleibt.

Teddy Jaans

Spanien: Mehr als 600.000 Infektionen, 30.000 Tote

20:21
15.09.2020
Im Corona-Hotspot Spanien sind die Marken von 600.000 Infektionen und 30.000 Todesopfern überschritten worden. Das Gesundheitsministerium in Madrid meldete am Dienstagabend 9437 neue Ansteckungen. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie nachgewiesenen Fälle kletterte damit auf mehr als 603.000. Bei den neuen Fällen handele es sich um 3022 positive Testergebnisse der vergangenen 24 Stunden sowie um nachgemeldete Infektionen, hieß es. Die Zahl der Menschen, die mit Covid-19 starben, stieg den Angaben zufolge in den vergangenen sieben Tagen um 303 auf 30.004.

Spanien verzeichnet damit mehr bestätigte Infektionen als jedes andere Land Westeuropas. Die größten Sorgen bereitete weiterhin die Lage in Madrid. Auf die Region um die Hauptstadt entfielen am Dienstag mit 1207 positiven Testergebnissen binnen 24 Stunden knapp 40 Prozent aller neuen Fälle. Dahinter folgen mit großem Abstand die Regionen Navarra (302 Fälle), Baskenland (270) und Andalusien (228).

Nachdem die größte Ärztegewerkschaft Madrids vorige Woche zu einem unbefristeten Streik ab dem 28. September im Bereich der medizinischen Grundversorgung aufgerufen hatte, kündigte Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso am Montag Sonderinvestitionen von 80 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre an. Die Ärzte sagten den Ausstand vorerst trotzdem nicht ab. Schon seit Jahren leide man an einem „Mangel an personellen und wirtschaftlichen Ressourcen“, hieß es. Die Corona-Pandemie habe die Lage aber verschlimmert.

Sarah Cames