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20201117163103

Mann benutzt Schlange als „Corona-Maske“

08:23
16.09.2020
Ein Mann hat sich eine große Schlange offenbar als Ersatz für eine Corona-Maske in einem Bus um den Kopf gewickelt. Der Fahrgast war mit dem Reptil um Nacken und Mund im Großraum der britischen Stadt Manchester unterwegs. „Nicht einer hat auch nur mit der Wimper gezuckt“, berichtete eine Frau der Nachrichtenagentur PA. Sie selbst habe das lustig gefunden. Später schlängelte sich das Tier beim dem Vorfall am Montag auch noch über eine Stange im Bus.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln in England besteht Maskenpflicht. Bei wem es sich um den Mann handelte, war am Mittwoch noch unklar.

Ein Sprecher der Verkehrsbehörde in Manchester reagierte humorvoll: Als Ersatz für richtige Masken würden Tücher und Schals akzeptiert, nicht aber Schlangenhaut - „vor allem nicht, wenn sie noch an der Schlange befestigt ist“. Ein Sprecher des Busunternehmens fand den Vorfall dagegen überhaupt nicht lustig: „Die Sicherheit unserer Kunden und Angestellten hat absolute Priorität. Wir sind schockiert über die Berichte und nehmen sie sehr ernst.“  

Jörg Tschürtz

Indien hat mehr als fünf Millionen Fälle

06:52
16.09.2020
Als zweites Land nach den USA hat Indien mehr als fünf Millionen bekannte Corona-Infektionen erfasst. In absoluten Zahlen gerechnet steigen die bekannten Neuinfektionen in der südasiatischen Nation seit Wochen schneller als in jedem anderen Land. In den vergangenen 24 Stunden kamen mehr als 90 000 neue Fälle dazu, in der vergangenen Woche rund 600 000, wie offizielle Zahlen am Mittwoch zeigen. Auch gibt es anders als in den USA, wo mit 6,6 Millionen am meisten Fälle bekannt sind, keinen Hinweis auf ein Abflachen der Kurve.

Angesichts der raschen Corona-Verbreitung in Indien hatten örtliche Medien in mehreren Regionen von einem Mangel an medizinischem Sauerstoff für Patienten berichtet.

Teddy Jaans

Meisch: "Normalität ist das Ziel"

06:24
16.09.2020

Auch wenn das Ziel, die "Rückkehr in die Normalität" ist, so gilt nach wie vor Vorsicht, so Erziehungsminister Claude Meisch am Mittwochmorgen auf RTL. Man habe in den vergangenen Monaten enorm viel gelernt und nach wie vor sei das familiäre Umfeld - mehr als die Schule - der Ort, wo sich die meisten jungen Leute infizierten, so der Minister.

Man habe auch am ersten Schultag erste Infektionsfälle entdeckt und entsprechend reagiert, so der Minister. Gesundheitlich gefährdete Kinder sollen Unterricht im heimischen Umfeld, es könne nicht sein, dass Kinder aus welchen Gründen auch immer vom Unterricht ausgeschlossen werden. Man halte sich an ärztliche Gutachten und versuche dementsprechend den Unterricht zu organisieren. Der Minister verweist aber auch auf die Wichtigkeit von sozialen Kontakten im schulischen Umfeld.

In Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium will man auch beispielsweise den "Congé pour raisons familiales" anpassen, damit Eltern von in Quarantäne gesetzten Kindern sich beispielsweise am Nachmittag frei nehmen können.

Auch wenn alle Schüler im Secondaire zu einem Test eingeladen wurden, so muss nicht zwingenderweise ein negatives Testzeugnis bei Schulantritt vorgelegt werden.

Studenten der Uni wurden nicht systematisch alle zum Testen eingeladen, sie werden - wie Erwachsene - im Rahmen des Large Scale Testing - eingeladen.  Dennoch habe die Universität ein augeklügeltes Schutzsystem aufgestellt, so Meisch.




Teddy Jaans