Schmit erklärte, die Impfung in Niederkorn sei etwas zu spät gekommen, um die bereits zirkulierenden Infektionen zu unterbinden. Ob eine frühere Impfung die Todesfälle hätten verhindern können, könne man nicht sagen - der Impfstoff war begrenzt und möglicherweise wäre es dadurch in einem anderen Altenheim zu einem Cluster gekommen.
"Die Impfung kann nicht zur gleichen Zeit im ganzen Land sein", ergänzte Ministerin Cahen.
Wenn man sich die Todesfälle rein objektiv anschaue, sei die Zahl der Todesfälle im Vergleich zu den Infektionszahlen leider nicht verwunderlich, so Schmit. Grundsätzlich habe es in den vergangenen Monaten in den Einrichtungen eine Entspannung in der Infektionslage gegeben. Auf der Höhe der zweiten Welle in den Monaten November und Dezember habe es viel mehr Todesfälle gegeben. "Jeder Tote ist einer zu viel", so Schmit.