Viele Menschen in diesen Einrichtungen zeigen bereits vor der Corona-Erkrankung andere Pathologien, die die mit dem Corona-Virus einer größeren Gefahr aussetzten, so Santé Direktor Jean-Claude Schmit. Die Vorkommnisse in Niederkorn seien national und international allerdings kein außergewöhnliches Vorkommnis. Einige der Erkrankten hatten bereits eine Corona-Infektion überstanden - der Immunschutz halte aber gerade bei älteren Patienten nicht so lange an. Ein Impfstoff bietet viel besseren Schutz, so der Generaldirektor der Santé.
Gerüchte, die Infektionsfälle seien durch die Impfungen ausgelöst worden, verwarf Schmit vehement. Eine Impfung könne keine Infektion hervorrufen, und das Virus sei bereits vor der ersten Impfung in der Niederkorner Einrichtung zirkuliert.
Bei den Infektionen habe es sich nicht um eine der gefährlicheren Virusmutationen gehandelt. Die Variante B1.1.29 sei in diesem Cluster überwiegend vertreten gewesen. Weitere Sequenzierungen laufen derzeit noch.