Forscher in Luxemburg sehen ein konkretes Risiko für eine vierte Infektionswelle. Das geht aus dem neuesten Bericht der Covid-19 Task Force an die Regierung hervor. Trotz der Schulferien sei die Zahl der täglichen Neuinfektionen nicht zurückgegangen – im Gegenteil.
Die Situation sei "volatil" und es bestehe das Potenzial für einen Wiederanstieg der Fallzahlen ähnlich wie im vergangenen November. Verantwortlich dafür ist unter anderem die neue Virusvariante, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war und sich nun auch im Großherzogtum verbreitet. Diese sei 30 bis 40 Prozent ansteckender als andere Varianten des Erregers.
In den vergangenen sieben Tagen ist die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner wieder auf rund 190 gestiegen. Laut der Prognose der Task Force auf Basis der aktuellen Daten könnten die Infektionszahlen in den nächsten Wochen kontinuierlich ansteigen. Im Mai könnte dann ein neuer Höhepunkt erreicht werden.
Die Reduzierung physischer Kontakte und die Einhaltung der Hygieneregeln sowie die Teilnahme am Large-Scale-Testing seien weiter die drei wichtigsten Gebote der Stunde, so die Forscher in ihrer Analyse.
Die Corona-Lage in Luxemburg und der Welt: Alle Zahlen im Überblick