Letztes Update:
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Zahlen aus Trier-Saarburg: 20 Neuinfektionen

15:17
19.02.2021
Am Freitag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg erneut 20 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, 14 aus dem Landkreis und 6 aus der Stadt Trier.

Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt nun 4840 (1806 in der Stadt Trier und 3034 im Landkreis Trier-Saarburg). Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums in der Stadt Trier bei 35,9 sowie im Landkreis bei 42,8 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern.

Dem Gesundheitsamt wurden auch heute Ergebnisse von Laboren bezüglich der Differenzierung von Corona-Mutationen zugeleitet. Insgesamt wurden bis heute 80 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon 73 Mal die sogenannte britische Viren-Mutation B.1.1.7. Sieben Fälle müssen noch genauer differenziert werden.

15 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt Trier werden aktuell stationär in vier Krankenhäusern versorgt.

Tom Rüdell

Foto: LW-Archiv Thomas Schmitt (links) am Abend seiner Wahl im März 2017.

Unberechtigte Impfdosis erhalten: Trierer Ordnungsdezernent tritt zurück

14:52
19.02.2021
Der Trierer Ordnungsdezernent Thomas Schmitt (CDU), der als Mitglied des Stadtvorstands dem Amt für Brand-, Zivilschutz und Rettungsdienst vorsteht, hat mitgeteilt, dass er sein Amt räumen wird. Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe sei bereits über den Entschluss informiert. 

Schmitt, der auf der Website der Stadt Trier eine ausführliche persönliche Mitteilung veröffentlicht hat, gibt als Grund an, er habe im Impfzentrum Trier eine Erstimpfung gegen Corona mit Restimpfstoff erhalten, obwohl er nicht in die Gruppe der Priorität eins gehört.

"Ich möchte hiermit ein Fehlverhalten eingestehen und meinen Rücktritt erklären. Die Verantwortung für diese Fehlentscheidung liegt allein bei mir. Er war kein systemisches Verschulden des Impfzentrums oder der Stadtverwaltung. Der Fehler hat sich mit anderen Personen nicht wiederholt", so Schmitt. 

Man habe im Impfzentrum Trier mit fünf Impfdosen pro Ampulle Biontech-Impfstoff kalkuliert, schon früh sei aber klar gewesen, dass es möglich sei, sechs Dosen aus einer Ampulle zu ziehen. 

Schmitt weiter: "Die Stadt Trier hatte früh entschieden, möglichst keine Dosen des wertvollen Impfstoffs verfallen zu lassen. Deshalb wurden mit überzähligen Dosen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes von Feuerwehr und DRK geimpft, die in ihrer täglichen Arbeit auch mit Corona-Infizierten zu tun haben.

Am Freitag, 15. Januar, war ich zum wiederholten Male beim Impfzentrum Trier vor Ort, um mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Arbeit zu bedanken. Am Ende der Öffnungszeit waren trotz der Bemühungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch fünf Dosen einer angebrochenen Ampulle übrig. Diese wurden an noch verfügbare Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums vor Ort verimpft. Es waren dann tatsächlich alle Mitarbeiter vor Ort sowie die Schicht der nahegelegenen Rettungswache von diesem Tag schon geimpft. Ich habe mich dann entschieden, die Impfung anzunehmen. Dies war ein großer Fehler, wie mir schon beim Nachhauseweg klar wurde."

Tom Rüdell