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EU-Einreiseverbot wird auf Algerien ausgeweitet

11:17
29.07.2020
Die Europäische Union hält ihre Grenzen für Reisen aus Drittstaaten in der Corona-Krise weiterhin dicht. Die zu Beginn der Pandemie eingeführten Einreisebeschränkungen werden wegen zu hoher Infektionszahlen auf Algerien ausgeweitet. Darauf einigten sich die EU-Botschafter am Mittwoch in Brüssel, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen erfuhr. Neue Länder wurden demnach nicht zur Liste der Länder hinzugefügt, aus denen nicht zwingend notwendige Reisen möglich sind.

Somit schrumpft die Liste, die alle zwei Wochen überarbeitet wird, auf elf Länder. Grundsätzlich erlaubt bleibt die Einreise zunächst aus Australien, Kanada, Georgien, Japan, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. Mitte des Monats wurden bereits Serbien und Montenegro von der Liste gestrichen. Die Entscheidung vom Mittwoch muss noch im schriftliches Verfahren von den Hauptstädten bestätigt werden.

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst zu verbieten. Seit Anfang Juli wird dieser Einreisestopp langsam gelockert. Zunächst war die Einreise aus 14 Ländern wieder erlaubt. 

dpa

CHEM schränkt Besuche wieder ein

10:56
29.07.2020
Um die Sicherheit der Patienten angesichts der derzeitigen Entwicklung der Zahl der Corona-Infizierungen in Luxemburg weiter zu gewährleisten, hat der Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) entschieden, strengere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Besuche sind fortan nur noch von 14.30 bis 20 Uhr möglich. In der grünen Zone, also jener für Nicht-Covid-Patienten, darf jeder Patient nur noch einmal pro Tag maximal zwei Besucher pro Tag empfangen. Die Besuchsdauer ist auf eine Stunde begrenzt. Detaillierte Informationen zu den Besuchsmöglichkeiten gibt es auf der Webseite des Krankenhauses.

In der roten Zone für Covid-Patienten können prinzipiell keine Besuche mehr empfangen werden. Ausnahmen sind aber beispielsweise in der Lebensendphase oder in einem bedeutsamen psychologischen Notfall auf ärztlichen Rat hin möglich. Zur Kontaktpflege soll auf Telefone, soziale Netzwerke oder Videoanrufe zurückgegriffen werden.

str