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20201214153556

Deutschland: Kostenlose FFP-2-Masken in Apotheken

13:54
14.12.2020
Die Apotheken in Rheinland-Pfalz setzen bei der geplanten Abgabe kostenloser FFP-2-Masken auf Verständnis und Rücksichtnahme der Bürger. Angesichts einer Vorlaufzeit von drei Arbeitstagen stünden die Apotheken logistisch und organisatorisch vor einer „absoluten Herkulesaufgabe“, sagte Frank Eickmann vom Apothekerverband Rheinland-Pfalz. Eine Abgabe der Masken werde „frühestens ab Dienstag“ erfolgen. Dass alle Apotheken sofort genug Masken haben würden, könne nicht gewährleistet werden. „Wir werden das Beste leisten“, sagte er. Gerade vor den Feiertagen sei die Verteilung der Masken eine sinnvolle Maßnahme.

Angesichts der zu erwartenden großen Zahl zusätzlicher Patienten sei auch die Kreativität einzelner Apotheken bei der Verteilung gefragt - so könne eine Abgabe auch durch ein Fenster erfolgen. Bürger könnten mithelfen, indem sie bei großem Andrang zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen.

Als Schutz für Menschen im Alter über 60 Jahren und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen hatte der Bund die Ausgabe der Masken für diesen Winter beschlossen. Im ersten Schritt sollen sie drei Masken gratis in der Apotheke holen können. Zum Abholen ist dann noch Zeit bis zum 31. Dezember. Später können diese Menschen ab 1. Januar mit einem Eigenanteil weitere zwölf Masken erhalten.

Sarah Cames

Hauke-Christian Dittrich Vorraussichlich ab Dienstag stellen Apotheken in Rheinland-Pfalz kostenlose FFP-2-Masken zur Verfügung.

Corona-Umfrage: Mehr als 70.000 Geschäfte in Italien geschlossen

13:50
14.12.2020
Während der Corona-Pandemie haben tausende Geschäfte in Italien einer Umfrage zufolge ihren Betrieb eingestellt. Etwa 73.000 hätten geschlossen, teilte die italienische Statistikbehörde Istat am Montag mit. Ein Großteil davon (55.000) plant demnach jedoch eine Wiedereröffnung, 17.000 sehen das nicht vor. Der überwiegende Teil der geschlossen Betriebe waren den Angaben zufolge Mikro-Unternehmen, also Firmen mit weniger als neun Mitarbeitern.

Istat hatte die Umfrage bei rund einer Million Unternehmen zwischen Ende Oktober und Mitte November durchgeführt. Betroffen waren davon vor allem kleine Geschäfte, Hotels, Wettbüros und Fitnessstudios. Damit gaben rund sieben Prozent der befragten Unternehmen an, nicht geöffnet zu haben. Weit mehr als die Hälfte (68 Prozent) war jedoch in Betrieb. Die übrigen hatten nur teilweise offen.

Italien wurde schwer von der Corona-Pandemie getroffen. Die Regierung ging mit strengen Regeln gegen steigende Infektionszahlen vor. In einigen Regionen des 60-Millionen-Einwohner-Landes lebten die Menschen über Wochen im Lockdown. Die Menschen durften nur unter Ausnahmen das Haus verlassen, Geschäfte hatten lange zu. In Italien sind bislang mehr als 64.500 Menschen mit Sars-CoV-2 gestorben, und die Behörden registrierten schon mehr als 1,843 Millionen Infektionen.

Sarah Cames