(dpa) - In der am Sonntag in Abu Dhabi zu Ende gegangen Formel-1-Saison wurden rund
80.000 Coronavirus-Tests durchgeführt. Wie Ross Brawn, Sportchef der Rennserie, am Montag in seiner wöchentlichen Kolumne veröffentlichte, seien
rund um die 17 Saisonläufe weniger als 100 PCR-Tests positiv gewesen. Das entspricht einer Quote von 0,11 Prozent. „Das ist eine beeindruckende Statistik und beweist, dass unser Biosphären-System funktionier hat“, schrieb Brawn. Um die Notsaison mit einem reduzierten Kalender durchführen zu können, wurde das Fahrerlager unter anderem in verschiedene Blasen eingeteilt,
Kontakte untereinander waren nicht erlaubt.
„Die Regeln waren hart, aber sie waren notwendig, damit wir fahren konnten“, schrieb der 66 Jahre alte Brawn. In Weltmeister Lewis Hamilton von Mercedes sowie Sergio Perez und Lance Stroll von Racing Point infizierten sich allerdings auch
drei der 20 Fahrer mit dem Coronavirus und mussten zeitweise in Quarantäne.
LW-Springer