Letztes Update:
20201207163910

Österreichs Handel öffnet nach Lockdown

15:20
07.12.2020
Österreichs Geschäfte haben am Montag bei der Wiedereröffnung nach dreiwöchigem Corona-Lockdown regen Kundenandrang verzeichnet. Einkaufsstraßen und Shopping-Center von Bregenz bis Wien waren bis zum Nachmittag stark besucht, die befürchtete Überfüllung blieb jedoch aus, wie Medien von mehreren Orten berichteten. In den Geschäften gilt weiterhin eine Maskenpflicht und eine Höchstgrenze von einem Kunden pro zehn Quadratmetern.

Kritik gab es an Händlern, die große Rabattaktionen für die ersten Tage nach Ende des Lockdowns starteten. Die Regierung appellierte an die Bürger, ihre Festtagseinkäufe auf die kommenden Wochen zu verteilen. Diesen Dienstag ist in Österreich ein Feiertag, an dem große Teile des Einzelhandels jedoch geöffnet haben.

Auch Dienstleister wie Friseure bedienen wieder Kunden. Hotels und Gastronomie dürfen erst am 7. Januar wieder Gäste empfangen. An den meisten Grund- und Mittelschulen wird wieder vor Ort unterrichtet. Während des Lockdowns sank die Anzahl der Neuansteckungen in Österreich im Schnitt um mehr als die Hälfte; sie lag am Montag bei 251,4 pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Seit Freitag wurde in den Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Wien getestet, um vor allem symptomfreie Infizierte zu entdecken. In Tirol nahmen laut Landesregierung 220 000 Bürger teil, das sind 32,05 Prozent aller Testberechtigten. 620 Personen - oder 0,28 Prozent - wiesen in Tirol ein positives Antigen-Testergebnis auf.

LW-Springer

Grenzgängerabkommen mit Frankreich verlängert

13:11
07.12.2020
Luxemburg und Frankreich sind übereingekommen, das Abkommen zwischen den beiden Staaten zur steuerlichen Behandlung von Grenzgängern während der Corona-Pandemie bis zum 31. März 2021 aufrechtzuerhalten. 

Das Abkommen sieht vor, dass die Tage, während denen Arbeitnehmer ihre Tätigkeit von zu Hause aus ausüben, um die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie einzudämmen, nicht auf die 29 Tage im Jahr angerechnet werden, die normalerweise einer Versteuerung in Luxemburg zugrunde liegen. 

Das teilte das Finanzministerium am Montag in einem Communiqué mit. 

Tom Rüdell